Pastéis de Nata Rezept: Puddingtörtchen aus Portugal

Processed with VSCOcam with c1 presetBeitrag von Daniel Briest (Gaumenthrill). Reisen und Speisen – für mich zwei Dinge, die zusammengehören. Denn wo sonst ist man auf der Reise mit allen Sinnen so intensiv dabei? Anja träumt nach ihrer Portugal Reise von den köstlichen Pastéis de Nata. Damit das kulinarische Fernweh schleunigst gestillt wird, habe ich ein paar der Blätterteigtörtchen mit Vanillepudding gebacken – weiter unten findet ihr das Rezept dafür.

Dubai-SelfieIch bin ein Entdecker. Und das nicht nur in meiner Heimatstadt Dortmund. Abgelegene Strände, Traumlandschaften, Bergspitzen oder urbane Metropolen. Dabei verlasse ich mich stets auf meine Augen, Ohren und Nase. Und natürlich auf meine Zunge.

Denn egal wo ich bin, ich bin immer auf der Suche nach dem besten Gaumenthrill. So heißt übrigens auch mein Foodblog, in dem ich über meine kulinarischen Erlebnisse berichte und Rezepte teile.

Die besten Reisemomente sind für mich diejenigen, an die sich meine Zunge noch Wochen danach erinnert. Noch heute denke ich an mein erstes Pastrami-Sandwich in New York zurück: leicht rauchig, eine milde Süße und herrlich saftig. Knapp 4 Jahren ist das jetzt her.

Das Schöne an kulinarischen Erinnerungen ist ja, dass man sie alle auch nach Hause holen kann. Zugegeben: Man kann natürlich niemals eins zu eins das Gefühl der Ursprungssituation nachkochen oder -backen. Aber es ist zumindest möglich, sich für einen kurzen Moment wieder zurückzuversetzen.

Die kleinen Blätterteigtörtchen Pastéis de Nata bekommt man in Portugal an jeder Ecke. Beliebt bei jung und alt, trinken die meisten Portugiesen dazu einen Kaffee.

Wichtig: Die kleinen Törtchen müssen schnell und heiß gebacken werden. Nur so wird der Blätterteig knusprig und die Oberfläche karamellisiert. Dabei solltet ihr aber auch beachten, dass die Creme nicht kocht.

Processed with VSCOcam with c1 presetZutaten für 2 – 3 Personen

  • 250 ml Sahne
  • 5 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Mehl
  • 250 g Blätterteig

Zubereitung

  • Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  • Sahne und Eigelb mit einem Schneebesen in einem Topf verquirlen. Dabei den Zucker und das Salz langsam hinzufügen. Das Mehl darüber sieben. Alles zu einer glatten Masse verrühren.
  • Die Sahnemasse behutsam erhitzen und kurz aufkochen lassen, so dass sie eindickt. Die Masse abkühlen lassen.
  • Blätterteig ausrollen. Aus dem Blätterteig Kreise stechen (z. B. mit einem Glas) und den Blätterteig flach in die Formen drücken und einen Rand formen. Masse auf den Böden verteilen.
  • Die Pastéis de Nata auf mittlerer Schiene für 12 – 14 Minuten backen.
  • Nach dem Auskühlen mit einem Messer herauslösen.
  • Genießen und Fernweh stillen.

Eine Variante, die ich noch gerne zubereite:
Ich koche einen Würzkaramell (mit Ingwer, Zimt und Tonkabohne) und gebe den über die Pastéis de Nata drüber. Für einen Blitzkaramell könnt ihr auch einfach weiche Karamellbonbons wie z. B. Sahne-Muh-Muhs nehmen, diese in einem Topf schmelzen und die Gewürze dazu geben. Wer mag, kann auch noch ein paar Nüsse unter die Sahnemasse heben.

Kennt und mögt ihr Pastéis de Nata auch?

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Ich bin ein Entdecker. Abgelegene Strände, Traumlandschaften, Bergspitzen oder urbane Metropolen. Dabei verlasse ich mich stets auf meine Augen, Ohren und Nase. Und natürlich auf meine Zunge. Denn egal wo ich bin, ich bin auch immer auf der Suche nach dem besten Gaumenthrill.

Kommentare

  1. hmmm.. darauf hab ich nun wirklich lust 😉 danke für das rezept.

  2. Ole

    Dein Rezept habe ich nicht getestet, ich mache es etwas anders. Mit Maizena statt normalem Mehl wird es in meinen Augen etwas besser.

  3. Hallo Ole,

    vielen Dank für das Lob! Freut mich, dass es anscheinend geschmeckt hat :).

    Ich habe den Blätterteig mit einem Glas ausgestochen, was auch geht. Das Spiralmuster bekommt man damit nicht hin, da hast du Recht, und das wusste ich bis Dato auch noch nicht. Vielen Dank!

    Viele Grüße

    Daniel

  4. Ole

    Die Pasteis sind der Hammer, dein Rezept weist jedoch einen entscheidenden Fehler auf. Der Blätterteig wird NICHT ausgestochen.

    Er wird aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Diese Scheiben werden dann in Formen (Muffinformen aus Metall eignen sich gut) gedrückt (Finger anfeuchten).

    Nur so entsteht am Boden der Pasteis das charakteristische Sprialmuster. Wirf nen Blick auf die Originalen…

  5. Nachdem Anja auf Facebook so von den Pasteis de Nata geschwärmt hat, habe ich genau hier auf dieses Rezept gewartet und wurde nicht enttäuscht. Danke Daniel! 🙂

  6. Ich liebe Pasteis de nata!
    Danke für das tolle Rezept. Habe ich mir abgespeichert und werde es bestimmt bei der nächsten Feier mal ausprobieren.

    LG
    Mel

  7. Ich liebe liebe liebe Pasteis de Nata!

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