Coronavirus: Reisewarnung, Flugkostenerstattung, Stornierung Zug und Hotel

(Stand: 21. Mai 2020) Endlich mal nach Israel reisen! Schon lange hatte ich von Tel Aviv geträumt. Doch dann kam wegen des Coronavirus das Einreiseverbot für Deutsche und schließlich die weltweite Reisewarnung. Ich erzähle euch, ob die Flugkostenerstattung geklappt hat und ob ich mein Hotel kostenfrei stornieren konnte. Außerdem wollte ich ersatzweise mit dem Zug nach Hamburg reisen, doch auch die Tickets für die Deutsche Bahn und Flixtrain musste ich letztlich stornieren.

Aktuelle Informationen: Coronavirus und Reisen

Dies ist ein persönlicher Artikel. Ich berichte darin über meine Erfahrungen und teile meine Einschätzungen als Vielreisende.

Dabei verlasse ich mich auf Quellen wie:

Robert Koch Institut

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Bundesministerium für Gesundheit

Auswärtiges Amt: Infos zum Coronavirus sowie Reise- und Sicherheitshinweise für die Länder von A – Z

Als Reisende in Zeiten von Corona

Reisen ist meine große Liebe. Deshalb bin ich ein Jahr auf Weltreise gegangen und habe inzwischen rund 60 Länder gesehen. Mein Reiseblog habe ich 2012 gestartet, heute ist „Reiseblogger“ mein Vollzeitjob.

Oder besser gesagt: Es war mein Vollzeitjob, denn im Moment erziele ich damit keine Einnahmen. Unser Sommerurlaub in Griechenland, Dänemark und Schweden wird voraussichtlich nicht stattfinden.

Deshalb konzentriere ich mich hier im Blog erstmal auf Themen wie:

Weltweite Reisewarnung wegen COVID-19

Das Auswärtige Amt gab am 17. März 2020 erstmals eine weltweite Reisewarnung bekannt. Aktuell steht auf der Website (bitte immer selbst den neusten Stand checken):

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Dies gilt bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020.“

Coronavirus: Flugkostenerstattung generell möglich?

Bei der Verbraucherzentrale ist zu lesen:

„Flugreisen, die Sie aufgrund von Ein- bzw. Ausreisebeschränkungen nicht antreten können: Werden die Flüge von den Fluggesellschaften abgesagt, haben Sie die Wahl zwischen der Erstattung des Flugpreises, wenn Sie den Flug nicht mehr antreten wollen, oder einem Ersatzflug zu einem späteren Zeitpunkt (der Sie nichts zusätzlich kosten darf).“

Weiteres in diesem Artikel:

Welt: Mit dem Gutschein-Trick wollen sich Airlines vor der Rückzahlung drücken
Darin steht: „Nach Artikel acht der Europäischen Fluggastrechte-Verordnung müssen Airlines bei gecancelten Flügen den vollen Ticketpreis zurückerstatten, und zwar innerhalb von sieben Tagen.“

Flüge in Zeiten von Corona: Gutschein, Umbuchung oder Flugkostenrückzahlung?

Die Airlines haben ein großes Interesse daran, dass die Kunden statt Geld zurück einen Gutschein annehmen oder umbuchen. So bleiben sie flüssig.

Bei Facebook, Instagram oder Twitter lese ich immer wieder von Nutzern, die ihr Geld noch nicht zurückerhalten haben.

Meine Empfehlung für euch:

  • Falls ihr es euch leisten könnt und den Tourismus unterstützen möchtet, indem ihr einen Gutschein annehmt: super!
  • Falls nicht: Fordert hartnäckig euer Geld zurück. In diesem Artikel in der Süddeutschen Zeitung lest ihr, wie ihr vorgehen könnt. Im Folgenden beschreibe ich, was ich zu meinem Israelflug bei Transavia unternommen habe, so dass mir letztlich der volle Ticketpreis erstattet wurde.

Hier findet ihr einen weiteren hilfreichen Artikel:

SpiegelReiserecht in der Coronakrise – was Urlauber jetzt wissen müssen

Israel: Erstes Land mit Quarantänemaßnahmen

Nach Israel sollte es für mich ursprünglich am 18. März gehen. Seit dem 6. März gibt es eine Einreisesperre für Deutschland. Beim Auswärtigen Amt steht aktuell zu Israel:

„Zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 besteht ein Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden. Ausnahmeregelungen gibt es nur für ausländische Reisende, die einen Lebensmittelpunkt in Israel nachweisen können. Dazu ist vorab mit der zuständigen israelischen Auslandsvertretung Kontakt aufzunehmen. Reisende müssen sich dann direkt nach Einreise für 14 Tage in Heimquarantäne begeben.“

Israelflug mit Günstigairline Transavia gebucht

Die Israelreise habe ich wie immer als Individualreise organisiert, nicht als Pauschalreise. Am 2. November 2019 hatte ich gebucht:

Flüge mit Transavia (Tochterunternehmen von KLM)
18. März 2020: Flug von Eindhoven (Holland) nach Tel Aviv
23. März 2020: Flug von Tel Aviv nach Einhoven

Ich hatte den Basic-Tarif genommen. Dazu steht auf der Website:

„Bis 2 Stunden vor Abflug können Sie Ihre Buchung gegen Gebühr ändern. Dafür zahlen Sie eine Änderungsgebühr von 50 € pro Person und einfachen Flug plus die eventuelle Ticketpreisdifferenz. Sie können sowohl die Zeit als auch das Datum und die Strecke ändern. Außerdem ist es möglich, die Passagierdaten zu ändern.“

Der Flug kostete 185,75 Euro. Laut Buchungsbestätigung fielen davon 33,74 Euro an Steuern und Zuschlägen an.

Flüge kostenfrei stornieren bei Einreisesperre – meine Erfahrungen mit Transavia

Nach der Einreisesperre für Deutschland nahm ich über den Facebook Chat Kontakt zu Transavia auf. Meine Ansprechpartnerin antwortete:

„For the moment, Israel is still allowing passengers to fly from the Netherlands. This means that for your booking, we are following our normal procedures. If you wish to cancel the booking, I can offer you the tax refund of € 23,74 (for both flights and all passengers). You can also change the booking to any flight we offer. The costs for this are € 50 per passenger, per flight + the price difference (if there is any). As you can imagine, this situation is also impacting our company. Even though I am emphasizing with your situation, this is all I can do for you.“

Umbuchen gegen eine Gebühr wollte ich nicht. Klar, nach Marrakesch würde ich immer noch mal gerne reisen. Doch auf welchen Zeitraum sollte ich umbuchen?

Ich hätte gerne einfach meine Flugkosten zurückerstattet bekommen. Und zwar komplett. Nicht nur Steuern und Zuschläge minus 10 Euro.

Mit dem erneuten Hinweis, dass ich als Deutsche nicht einreisen darf, bekam ich die Antwort:

„We base our procedures on flight routes and not on the passengers nationality. (…) Even if the government of Israel makes the decision to ban passengers from NL, I cannot guarantee you that we will be able to provide a refund.“

Am 8. März 2020 kam dann:

„As your flights are active, the full refund is not possible. The only refundable part of our bookings is the tax one, for a total amount of €23.74 in your case (…). Since I am sorry for your situation, I would like to offer you a voucher of €100, which is valid 1 year and for flights that take place within one year from the issue date.“ Das habe ich abgelehnt.

Am 11. März erreichte mich eine Mail mit dieser Textpassage:

You may rebook the flight free of charge to another destination and / or another date until 31 May 2020 at the latest. (…) Is your new ticket more expensive than your original ticket? Then you do pay the price difference between these airline tickets. Do you prefer not to travel at all? Then you can cancel your booking via My Transavia and reclaim the tax paid.“

Die Gebühren sollten also bei einer Umbuchung entfallen. Aber es war weiterhin nicht möglich, den Flug kostenfrei zu stornieren.

Bis ich am 12. März per Mail die Nachricht bekam, dass mein Flug annulliert wurde. Ich sollte innerhalb von 10 Tagen den Gesamtbetrag zurückerhalten, am 18. März war er zurückgebucht. Abwarten und hartnäckig bleiben kann sich also lohnen!

Booking.com: Hotels buchen und kostenlos stornieren

Meine Unterkünfte buche ich meist über Booking.com. Dort nehme ich die Option, dass ich das Hotel bis kurz vorher ohne Kosten stornieren kann. Obwohl das einen Aufpreis bedeutet.

So konnte ich meine Unterkunft in Tel Aviv (rund 330 Euro für 5 Nächte) kostenfrei stornieren.

Flixtrain wegen Coronavirus stornieren – meine Erfahrungen

Statt Tel Aviv habe ich Zugtickets und zwei (kostenfrei stornierbare) Hotels für Hamburg gebucht. Dort habe ich mal 1,5 Jahre gewohnt, aber darüber noch nicht im Blog geschrieben. Das wollte ich nachholen.

Hin sollte es ab Düsseldorf mit dem Flixtrain gehen. Ich war neugierig auf die günstige Zugreise mit Ökostrom. Den Flixbus habe ich schon häufiger genutzt und war zufrieden damit, das Unternehmen hat übrigens eine eigene Infoseite zu COVID-19. Zurück wollte ich die Deutsche Bahn nehmen.

Am 12. März habe ich die Reise abgesagt.

Das Flixtrain Ticket hatte ich in der App gebucht und konnte es dort auch ganz einfach stornieren. Die Zugfahrt kostete ursprünglich 9,99 Euro, die Sitzplatzreservierung 3,99 Euro.

Abzüglich der Stornierungskosten von 3 Euro habe ich direkt per Mail einen Gutschein über 10,98 Euro erhalten, den ich innerhalb eines Jahres einlösen kann.

Deutsche Bahn Ticket stornieren

Ich hatte ein Super Sparpreis Ticket gekauft: von Hamburg nach Mönchengladbach-Rheydt für 29,90 Euro.

Auch die Deutsche Bahn hat eine Infoseite zu Corona. Dort heißt es:

„Wenn Sie Ihre Reise nicht verschieben können oder möchten, besteht folgende Sonderkulanz: Wir wandeln Ihre Fernverkehrsfahrkarte und einige Fahrkartenangebote von DB Regio (Einzelfahrkarte, Quer-durchs-Land-Ticket und Ländertickets des DB Tarifs) kostenfrei in einen Gutschein um, der 3 Jahre gültig ist. Dazu können Sie unter bahn.de/auftragssuche schnell und einfach ihre Fahrkarte selbst stornieren.“

Ich füllte am 13. März das Kulanzformular aus und schickte es weg. Dann erstmal Stille… Am 15. April hakte ich noch mal nach, am 17. April erhielt ich per Mail den Gutschein. Er ist drei Jahre lang gültig. 

Bei den Zügen finde ich Gutscheine völlig in Ordnung. Erstmal waren die Tickets deutlich günstiger als der Flug. Und gerade innerhalb von Deutschland bin ich oft mit der Bahn unterwegs, dann kann ich die Gutscheine einlösen.

Coronavirus: Was wird aus dem Sommerurlaub 2020?

Viele freuen sich das ganze Jahr über auf den Sommerurlaub. Da geht es mir nicht anders.

Glücklicherweise sind wir flexibel. Ich hatte bisher – bis auf einen Flug – noch nichts gebucht.

Wie ich weiter vorgehe:

  • Im Oktober 2019 habe ich meinen Griechenlandflug ab dem 21. Juni 2020 gebucht, fürs erneute Inselhopping Griechenland. Hotels und Aktivitäten hatte ich nicht vorab reserviert. Ich warte jetzt darauf, ob Eurowings meinen Flug storniert, um dann eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises zu erhalten. Ansonsten buche ich den Flug auf einen späteren Zeitpunkt um.
  • Und wir wollten im Juli einen Dänemark und Schweden Roadtrip machen. Highlight sollte ein riesiges Oldtimertreffen in Schweden sein, dass wohl nicht stattfindet. Wir werden wohl einen Roadtrip an die polnische Ostseeküste (falls das dann möglich ist) oder in Deutschland unternehmen. Beim Deutschen Tourismusverband findet ihr die aktuellen behördlichen Regelungen für die einzelnen Bundesländer.

Mein Fokus hat sich ja schon lange vorher verschoben: von Fernreisen hin zu Deutschland- und Europareisen.

Was mir weiterhin sehr am Herzen liegt, ist das Thema vegan reisen. Seit Dezember 2018 bin ich Vegetarier, seit Dezember 2019 Veganer. Den Tieren, der Umwelt und meiner Gesundheit zuliebe.

Damit habe ich das Gefühl, in diesen chaotischen Zeiten (es gibt ja noch ein paar andere unschöne Themen neben dem Coronavirus) etwas Positives zu erreichen.

Was bedeutet das Coronavirus für mich als Reiseblogger?

Die Pandemie ist für mein Reiseblog ein schwerer Schlag. Seit einigen Jahren lebe ich nur vom Blog, das ich seit 2012 aufgebaut habe.

Nun entfallen die Einnahmen durch Empfehlungslinks (Affiliatelinks), da Hotels oder Touren nicht mehr gebucht werden. Tourismusunternehmen schalten gerade keine Werbung. Auch bezahlte Bloggerreisen finden bei mir zurzeit nicht statt.

Geld möchte ich – wie vor der Zeit mit dem Vollzeitjob Reiseblogger – wieder mit Social Media und Blogger Relations Beratung verdienen.

Mein Alltag zurzeit

Ich habe bei der Krankheit weniger Angst um mich selbst. Doch ich mache mir Sorgen z. B. um ältere Angehörige und Freunde mit Vorerkrankungen. Was, wenn ich mich infiziere, nichts davon merke und jemanden anstecke? So halte ich mich natürlich an die behördlichen Vorgaben.

Während Carsten normal zur Arbeit geht, bin ich im Homeoffice. Wir unternehmen viele Gassigänge in der Natur. Aber ich war auch schon wieder in Restaurants.

Ich drücke uns allen die Daumen! Bleibt gesund und hoffen wir, dass sich bald der Alltag normalisiert und auch Reisen wieder problemlos möglich ist.

Coronavirus – was für Auswirkung hat es auf euch?

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Anja Beckmann

Blogger bei Travel on Toast
Mein Reiseblog und Foodblog Travel on Toast steht für die schönen Momente im Leben: ob Städtereisen, Roadtrips, Urlaub mit Hund, vegan reisen, kochen oder backen.

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8 Kommentare

  • Antworten
    Anja
    2. Mai 2020 um 11:32

    Hallo Anja, sehr interessanter Artikel! Fuer Fluege gilt derzeit immer noch die EU-Fluggastrechteverordnung, also Rueckerstattung… bei mir sind drei Reisen weggebrochen. Generell nicht das Ende der Welt. Generell sehe ich das wie Oli – das Vertrauen muss bewahrt werden, dann bucht man auch wieder. Wenn die Airline aber total hinterlistig den Gutschein schickt und man ueber sieben Ecken und gefuehlt hundert Clicks gehen muss, und die Gutschrift dann immer noch nicht kommt, dann halt mit Druck und rechtlichen Mitteln. Es kommt immer darauf an, wie offen die Airline ist. Komischerweise haben alle kleineren Veranstalter und Hotels bei mir sofort zurueckerstattet, und bei denen buche ich auch wieder bzw. habe ich positive Bewertungen hinterlassen. Bei denen, die sich um jeden Preis ans Geld klammern (und das sind leider „grosse“ EU Airlines) hole ich mein Geld zurueck – ueber chargeback, Paypal oder rechtliche Mittel. Mein naechster Flug ist nun im Herbst mit Japan Airlines, ich glaube, die werden anstandslos erstatten falls der Flug nicht stattfindet. Da sind die Asiaten glaube ich einfach noch respektvoller. Bin gespannt.

    • Antworten
      Anja Beckmann
      3. Mai 2020 um 09:33

      Hallo Anja,

      ich drücke dir die Daumen!

      Auch ich merke mir, wer sich in der Krise fair gegenüber seinen Kunden verhält.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Fotoreisen mit Stefano
    17. März 2020 um 23:14

    Hallo Anja,
    die aktuelle Corona Pandemie hat leider auch meine Reisepläne komplett über den Haufen geworfen. Die für Ende des Monats geplante Fotoreise in die Cinque Terre musste ich absagen. Die geleisteten Zahlungen meiner Kunden habe ich gleich erstattet und die geplante Fotoreise in die Toskana im Mai werde ich auch absagen müssen.
    Da sind zwei große Posten meiner Einnahmen für dieses Jahr weggebrochen und für den Rest des Jahres sehe ich aktuell eher schwarz.
    Das sind schwere Zeiten für alle aber auch insbesondere für Menschen, die ihr Geld im Tourismus verdienen.
    Viele Grüße
    Stefano

    • Antworten
      Anja Beckmann
      20. März 2020 um 15:51

      Hallo Stefano,

      das tut mir sehr leid zu hören!

      Ja, es sind wirklich schwere Zeiten. Ich hoffe trotzdem, dass es sich bald beruhigt. Und dass ich demnächst einmal Fotokurs Nr. 3 bei dir machen kann.

      Viele Grüße
      Anja

  • Antworten
    Eva
    15. März 2020 um 21:10

    Ja, ich muss ständig sn Euch Fulltime-Reiseblogger denken…. es war wirklich immer so ein totaler Traumjob, doch derzeit bin ich ganz froh über mein regelmäßiges Gehalt. Drücke Dir und allen anderen die Daumen, dass der Spuk bald zu Ende ist.

    Herzliche Grüße

    • Antworten
      Anja Beckmann
      15. März 2020 um 23:34

      Hallo Eva,

      vielen Dank! Ich kann es auch kaum erwarten, dass alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Dir ebenfalls alles Gute!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Oli
    10. März 2020 um 13:04

    Dass die Fluglinie so wenig Kulanz zeigt, das ist ärgerlich. Auf der einen Seite kann ich das verstehen: Die machen natürlich gerade eine schwere Zeit durch und es wird wohl auch allen klar sein, dass nicht jede Airline die aktuelle Krise überleben wird. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass es genau die mangelnde Kulanz ist, die derzeit viele Leute davon abhält, überhaupt noch Flüge zu buchen, vor allem auch teurere Verbindungen. Denn wie soll ich heute wissen, ob ich in zwei Monaten nach Mexiko, Thailand oder Australien werde fliegen können und nicht auf meinen Kosten sitzen bleibe. Ich habe gesehen, dass einige Reisebüros bereits damit werben, dass man in solchen Fällen das Geld zurückbekommt. Als vertrauensbildende und verkaufsfördernde Massnahme wäre es wohl sehr wichtig, dass die Airlines das bald auch tun.

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. März 2020 um 10:30

      Hallo Oli,

      ja, das denke ich auch! Das Vertrauen muss erhalten bleiben.

      Viele Grüße
      Anja

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