Coronavirus und Urlaub: Einreiseverbot, Flugkostenerstattung, Stornierung Zug und Hotel

(Stand: 17. März 2020) Endlich mal nach Israel reisen! Schon lange hatte ich von Tel Aviv geträumt. Doch dann kam wegen des Coronavirus das Einreiseverbot für Deutschland. Ich erzähle euch, ob die Flugkostenerstattung geklappt hat und ob ich mein Hotel kostenfrei stornieren konnte. Außerdem wollte ich ersatzweise mit der Bahn nach Hamburg reisen, dieses Ticket musste ich letztlich stornieren. Heute hat das Auswärtige Amt erstmals in seiner Geschichte eine weltweite Reisewarnung erteilt.

Aktuelle Informationen: Coronavirus und Reisen

Vermutlich möchtet ihr zum Coronavirus am liebsten nie wieder etwas hören. Glaubt mir: Mir geht es genauso!

Nichts wäre mir lieber, als dass alles wieder zum Normalzustand zurückkehrt. Doch im Moment muss ich mich einfach bestmöglich auf das einstellen, was ist.

Eins vorweg: Dies ist ein persönlicher Artikel. Ich berichte darin über meine Erfahrungen und teile meine Einschätzungen. Als Vielreisende und Reisebloggerin, die zu Hause im Homeoffice arbeitet.

Dabei verlasse ich mich auf Quellen wie:

Robert Koch Institut

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Bundesministerium für Gesundheit

Auswärtiges Amt: Infos zum Coronavirus sowie Reise- und Sicherheitshinweise für die Länder von A – Z

Als Reisende in Zeiten von Corona

Reisen ist meine große Liebe. Deshalb bin ich ein Jahr auf Weltreise gegangen und habe inzwischen rund 60 Länder gesehen. Mein Reiseblog habe ich 2012 gestartet, heute ist „Reiseblogger“ mein Vollzeitjob.

Eine Situation wie jetzt mit dem Coronavirus habe ich bisher noch nicht erlebt.

Im Januar 2020 war ich in Thailand und Singapur, da wurde das Thema Coronavirus SARS-CoV-2 langsam lauter.

Am 7. Februar kam ich wieder zurück nach Mönchengladbach. Die Stadt liegt in NRW, nur wenige Kilometer vom stark betroffenen Kreis Heinsberg entfernt.

Coronakrise: Jetzt nicht verreisen und Urlaub stornieren

Das Auswärtige Amt gab am 17. März 2020 eine weltweite Reisewarnung bekannt, samt einem Rückholprogramm für Deutsche:

„Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.“

Kanzlerin Angela Merkel sagte am 16. März: Keine Urlaubsreisen mehr ins In- und Ausland.

Laut Reise vor 9 haben mehr als 100 Länder für Reisende aus Deutschland ein Einreiseverbot oder Quarantäne verhängt. Darunter sind die USA, Türkei oder Marokko.

Mehr Infos findet ihr in diesen Artikeln:

Touristik aktuellAuswärtiges Amt warnt vor allen touristischen Reisen
Reise vor 9: Über 100 Länder sperren Deutsche wegen Corona aus oder ein
Touristik aktuell: Corona – Einreisebestimmungen für Deutsche

Israel führte als erstes Land Quarantänemaßnahmen ein

Nach Israel sollte es für mich ursprünglich am 18. März gehen. Seit dem 6. März gibt es eine Einreisesperre für Deutschland. Beim Auswärtigen Amt steht aktuell zu Israel (bitte immer selbst letzten Stand checken):

„Die bestehenden Einreisebeschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 u.a. für Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und die Schweiz werden ab dem 12. März 2020 um 20 Uhr auf alle ausländischen Reisende ausgeweitet. Reisende müssen sich dann direkt nach Einreise für 14 Tage in Heimquarantäne begeben.“

Israelflug individuell mit Günstigairline Transavia gebucht

Die Israelreise habe ich wie immer als Individualreise organisiert, nicht als Pauschalreise. Am 2. November 2019 hatte ich gebucht:

Flüge mit Transavia (Tochterunternehmen von KLM)
18. März 2020: Flug von Eindhoven (Holland) nach Tel Aviv
23. März 2020: Flug von Tel Aviv nach Einhoven

Ich hatte den Basic-Tarif genommen. Dazu steht auf der Website:

„Bis 2 Stunden vor Abflug können Sie Ihre Buchung gegen Gebühr ändern. Dafür zahlen Sie eine Änderungsgebühr von 50 € pro Person und einfachen Flug plus die eventuelle Ticketpreisdifferenz. Sie können sowohl die Zeit als auch das Datum und die Strecke ändern. Außerdem ist es möglich, die Passagierdaten zu ändern.“

Der Flug kostete 185,75 Euro. Laut Buchungsbestätigung fielen davon 33,74 Euro an Steuern und Zuschlägen an.

Einreiseverbot wegen Corona Pandemie: Flugkostenerstattung generell möglich?

In diesem Spiegel Artikel ist zu lesen:

„Bei einem behördlichen Einreiseverbot liege ein Fall von höherer Gewalt vor, erklärt der Reiserechtsexperte Ernst Führich aus Kempten. Es handele sich um einen unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umstand. Sowohl eine Pauschalreise als auch ein einzelner Flug ließen sich kostenfrei stornieren. Schadenersatz oder Ausgleichszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung seien seiner Meinung nach aber ausgeschlossen.“

Interessant sind auch diese Artikel:

Reise vor 9Das Wichtigste zum Thema Stornokosten in der Corona-Krise
Touristik aktuell: Coronavirus – so kulant sind die Airlines

Flüge kostenfrei stornieren bei Einreisesperre – meine Erfahrungen mit Transavia

Nach der Einreisesperre für Deutschland nahm ich über den Facebook Chat Kontakt zu Transavia auf. Meine Ansprechpartnerin antwortete:

„For the moment, Israel is still allowing passengers to fly from the Netherlands. This means that for your booking, we are following our normal procedures. If you wish to cancel the booking, I can offer you the tax refund of € 23,74 (for both flights and all passengers). You can also change the booking to any flight we offer. The costs for this are € 50 per passenger, per flight + the price difference (if there is any). As you can imagine, this situation is also impacting our company. Even though I am emphasizing with your situation, this is all I can do for you.“

Umbuchen gegen eine Gebühr wollte ich nicht. Klar, nach Marrakesch würde ich immer noch mal gerne reisen. Doch Marokko hat seine Grenzen geschlossen. Und für einen späteren Zeitpunkt kann ich die Lage schwer abschätzen.

Ich hätte gerne einfach meine Flugkosten zurückerstattet bekommen. Und zwar komplett. Nicht nur Steuern und Zuschläge minus 10 Euro.

Mit dem erneuten Hinweis, dass ich als Deutsche nicht einreisen darf, bekam ich die Antwort:

„We base our procedures on flight routes and not on the passengers nationality. (…) Even if the government of Israel makes the decision to ban passengers from NL, I cannot guarantee you that we will be able to provide a refund.“

Am 8. März 2020 kam dann:

„As your flights are active, the full refund is not possible. The only refundable part of our bookings is the tax one, for a total amount of €23.74 in your case (…). Since I am sorry for your situation, I would like to offer you a voucher of €100, which is valid 1 year and for flights that take place within one year from the issue date.“ Das habe ich abgelehnt.

Am 11. März erreichte mich eine Mail mit dieser Textpassage:

You may rebook the flight free of charge to another destination and / or another date until 31 May 2020 at the latest. (…) Is your new ticket more expensive than your original ticket? Then you do pay the price difference between these airline tickets. Do you prefer not to travel at all? Then you can cancel your booking via My Transavia and reclaim the tax paid.“

Die Gebühren sollten also bei einer Umbuchung entfallen. Aber es war weiterhin nicht möglich, den Flug kostenfrei zu stornieren.

Bis ich am 12. März per Mail die Nachricht bekam, dass mein Flug annulliert wurde. Ich soll innerhalb von 10 Tagen den Gesamtbetrag zurückerhalten. Abwarten kann sich also lohnen!

Booking.com: Hotels buchen und kostenlos stornieren

Meine Unterkünfte buche ich meist über Booking.com. Dort nehme ich die Option, dass ich das Hotel bis kurz vorher ohne Kosten stornieren kann. Auch wenn das einen Aufpreis bedeutet.

So konnte ich meine Unterkunft in Tel Aviv (rund 330 Euro für 5 Nächte) kostenfrei stornieren.

Flixtrain wegen Corona stornieren – meine Erfahrungen

Statt Tel Aviv habe ich Zugtickets und zwei (kostenfrei stornierbare) Hotels für Hamburg gebucht. Dort habe ich mal 1,5 Jahre gewohnt, aber darüber noch nicht im Blog geschrieben. Das wollte ich nachholen.

Hin sollte es ab Düsseldorf mit dem Flixtrain gehen. Ich war neugierig auf die günstige Zugreise mit Ökostrom. Den Flixbus habe ich schon häufiger genutzt und war zufrieden damit, das Unternehmen hat übrigens eine eigene Infoseite zu COVID-19. Zurück wollte ich die Deutsche Bahn nehmen.

Am 12. März habe ich die Reise abgesagt.

Das Flixtrain Ticket hatte ich in der App gebucht und konnte es dort auch ganz einfach stornieren. Die Zugfahrt kostete ursprünglich 9,99 Euro, die Sitzplatzreservierung 3,99 Euro. Abzüglich der Stornierungskosten habe ich einen Gutschein über 10,98 Euro erhalten, den ich innerhalb eines Jahres einlösen kann.

Deutsche Bahn Ticket stornieren

Auch die Deutsche Bahn hat eine Infoseite zu Corona. Ich hatte ein Super Sparpreis Ticket gekauft: von Hamburg nach Mönchengladbach-Rheydt für 29,90 Euro.

Bei den aktuellen Kulanzregelungen mit Formular heißt es:

„Kunden, die aufgrund des Coronavirus ihre Reise nicht mehr antreten möchten, können ihre gebuchten Tickets mit Reisetag bis zum 30.04.2020 kostenfrei in einen Reisegutschein im Wert ihres Tickets umwandeln lassen. Das gilt auch für Super Sparpreise und Sparpreise. Den Antrag auf Erstattung nehmen wir auch nach dem Reisetag entgegen.“ Hier fallen also keine Stornogebühren an.

Bei den Zügen finde ich Gutscheine völlig in Ordnung. Erstmal waren die Tickets deutlich günstiger als der Flug. Und gerade innerhalb von Deutschland bin ich oft mit der Bahn unterwegs, dann kann ich die Gutscheine einlösen.

Coronavirus: Flexibel bleiben bei den Reiseplänen

Ich mache ja weder Pauschalreisen noch Kreuzfahrten. Bei meiner individuellen Reiseplanung sind flexible Reisen gut.

So können wir kurz vorher schauen, wie sich die Lage entwickelt und unsere Pläne anpassen. Vielleicht machen wir einfach Sommerurlaub in Deutschland, in NRW oder auf Balkonien?

Natürlich ist das für uns relativ einfach: Ich bin selbstständig und kann flexibel planen, so muss nur Carsten Urlaub beantragen. Für eine Familie mit Kindern ist das weitaus schwieriger.

Wie ich weiter vorgehe:

  • Im Oktober 2019 habe ich einen Griechenlandflug für Juni 2020 gebucht, fürs erneute Inselhopping Griechenland. Im schlimmsten Fall verfällt der Flug, Hotels und Aktivitäten habe ich noch nicht gebucht.
  • Und wir wollen im Juli einen Dänemark und Schweden Roadtrip machen. Da wir mit dem Van flexibel sind, können wir alternativ auch durch Deutschland reisen.

Mein Fokus hat sich ja schon lange vorher verschoben: von Fernreisen hin zu Deutschland- und Europareisen – ob Städtereisen per Zug oder Urlaub mit Hund im Auto.

Was mir weiterhin sehr am Herzen liegt, ist das Thema vegan reisen. Seit Dezember 2018 bin ich Vegetarier, seit Dezember 2019 Veganer. Den Tieren, der Umwelt und meiner Gesundheit zuliebe.

Damit habe ich das Gefühl, in diesen chaotischen Zeiten (es gibt ja noch ein paar andere unschöne Themen neben dem Coronavirus) etwas Positives zu erreichen.

Was bedeutet das Coronavirus für mich als Reiseblogger?

Die Pandemie ist für mein Reiseblog ein schwerer Schlag. Seit einigen Jahren lebe ich nur vom Blog, das ich seit 2012 aufgebaut habe.

Nun entfallen die Einnahmen durch Empfehlungslinks (Affiliatelinks) weitgehend, da die Buchungen z. B. von Hotelzimmern oder Touren allgemein stark zurück gehen.

Tourismusunternehmen schalten gerade keine Werbung. Auch bezahlte Bloggerreisen finden bei mir zurzeit nicht statt.

Für mich ist es hart, zumal ich viel Zeit und Herzblut in meinen Traumjob investiert habe. Ich konnte dadurch nicht nur viel reisen, sondern den Rest der Zeit im Homeoffice mit unserem Hund verbringen.

So wie mir geht es sicherlich vielen Bloggerkollegen, aber auch anderen Selbstständigen. Was ist mit meinem Lieblingsrestaurant, dem kleinen Café um die Ecke, dem Yogastudio, der genialen Thaimassage oder meiner Friseurin?

Mein Alltag: Homeoffice und Social Distancing

Ich habe bei der Krankheit weniger Angst um mich selbst. Doch ich mache mir Sorgen z. B. um ältere Angehörige und Freunde mit Vorerkrankungen. Was, wenn ich mich infiziere, nichts davon merke und jemanden anstecke?

Deshalb mache ich inzwischen mit beim Social Distancing, reduziere also zurzeit meine sozialen Kontakte auf das unbedingt Notwendige.

Ich arbeite im Homeoffice (sprich: mache Heimarbeit). Die Wohnung verlasse ich nur für Gassirunden und Einkäufe im Supermarkt. Nahrungsmittel lassen wir uns jetzt aber auch teilweise liefern.

Kennt ihr schon diesen Artikel?
Urlaubsfeeling zu Hause: 14 schöne Erlebnisse für daheim

In dieser Übergangszeit werde ich hier im Blog passende Themen posten. Auf Social Media teile ich erstmal Bücher- und Filmtipps sowie Einblicke aus meinem privaten Leben mit Hund, kleinen Ausflügen in die Natur und veganem Essen.

Ich drücke uns allen die Daumen! Bleibt gesund und hoffen wir, dass sich bald der Alltag normalisiert und auch Reisen wieder problemlos möglich ist.

Coronavirus – was für Auswirkung hat es auf euch?

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Anja Beckmann

Reiseblogger bei Travel on Toast
Nach einem Jahr Weltreise bin ich heute unter den Top 10 der deutschsprachigen Reiseblogs und hauptberuflicher Reiseblogger. Ob nah oder fern, Städtereisen, Roadtrips oder vegan reisen - im Blog findet ihr Reisetipps, Reiseberichte und echte Geheimtipps. Am liebsten machen mein Freund Carsten und ich Urlaub mit Hund Buddy. Über Instagram Stories nehme ich euch live mit.

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6 Kommentare

  • Antworten
    Fotoreisen mit Stefano
    17. März 2020 um 23:14

    Hallo Anja,
    die aktuelle Corona Pandemie hat leider auch meine Reisepläne komplett über den Haufen geworfen. Die für Ende des Monats geplante Fotoreise in die Cinque Terre musste ich absagen. Die geleisteten Zahlungen meiner Kunden habe ich gleich erstattet und die geplante Fotoreise in die Toskana im Mai werde ich auch absagen müssen.
    Da sind zwei große Posten meiner Einnahmen für dieses Jahr weggebrochen und für den Rest des Jahres sehe ich aktuell eher schwarz.
    Vielen Dank für den Hinweis auf Touristik aktuell. Da konnte ich schon mal abschätzen was mich in Bezug meiner Flugumbuchungen mit der Lufthansa und Eurowings erwartet.
    Das sind schwere Zeiten für alle aber auch insbesondere für Menschen, die ihr Geld im Tourismus verdienen.
    Viele Grüße
    Stefano

    • Antworten
      Anja Beckmann
      20. März 2020 um 15:51

      Hallo Stefano,

      das tut mir sehr leid zu hören!

      Aber ich freue mich, dass ich mit dem Artikel weiterhelfen konnte.

      Ja, es sind wirklich schwere Zeiten. Ich hoffe trotzdem, dass es sich bald beruhigt. Und dass ich demnächst einmal Fotokurs Nr. 3 bei dir machen kann.

      Viele Grüße
      Anja

  • Antworten
    Eva
    15. März 2020 um 21:10

    Ja, ich muss ständig sn Euch Fulltime-Reiseblogger denken…. es war wirklich immer so ein totaler Traumjob, doch derzeit bin ich ganz froh über mein regelmäßiges Gehalt. Drücke Dir und allen anderen die Daumen, dass der Spuk bald zu Ende ist.

    Herzliche Grüße

    • Antworten
      Anja Beckmann
      15. März 2020 um 23:34

      Hallo Eva,

      vielen Dank! Ich kann es auch kaum erwarten, dass alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Dir ebenfalls alles Gute!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Oli
    10. März 2020 um 13:04

    Dass die Fluglinie so wenig Kulanz zeigt, das ist ärgerlich. Auf der einen Seite kann ich das verstehen: Die machen natürlich gerade eine schwere Zeit durch und es wird wohl auch allen klar sein, dass nicht jede Airline die aktuelle Krise überleben wird. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass es genau die mangelnde Kulanz ist, die derzeit viele Leute davon abhält, überhaupt noch Flüge zu buchen, vor allem auch teurere Verbindungen. Denn wie soll ich heute wissen, ob ich in zwei Monaten nach Mexiko, Thailand oder Australien werde fliegen können und nicht auf meinen Kosten sitzen bleibe. Ich habe gesehen, dass einige Reisebüros bereits damit werben, dass man in solchen Fällen das Geld zurückbekommt. Als vertrauensbildende und verkaufsfördernde Massnahme wäre es wohl sehr wichtig, dass die Airlines das bald auch tun.

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. März 2020 um 10:30

      Hallo Oli,

      ja, das denke ich auch!

      Ich weiß nicht, ob du in meinem Blogartikel den Hinweis auf Touristik aktuell gesehen hast: Coronavirus – so kulant sind die Airlines. Leider ist Transavia nicht dabei.

      Auch von vielen Reiseveranstaltern und Kreuzfahrtunternehmen habe ich gehört, dass sie Urlaubern bei Neubuchungen entgegen kommen. Leider beides nichts für mich.

      Viele Grüße
      Anja

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