Frittierte Marsriegel – schmeckt das?

Frittierte Marsriegel aus Schottland„Wir Schotten frittieren alles – sogar Tiefkühlpizzen“, erzählte mir Reisejournalist Robin McKelvie. In Edinburgh probierte ich deep fried mars bars, also frittierte Marsriegel.

Das Nationalgericht Haggis aß ich in der Stadt, frittierte Marsriegel in Backteig auf Melville Castle.

Frittierte Marsriegel auf der BurgJepp, das ist eine richtige Burg. Bevor wir in der Gruppe kochten, sahen wir uns Ballsäle, eine Bibliothek-Bar (geniale Erfindung!) und viele, viele prachtvolle Zimmer an.

Dann wanderten wir treppab in die große Küche. Ich bereitete unter Anleitung von Koch Ruaraidh Menzies (Ror’s Kitchen) den Backteig für frittierte Marsriegel zu: zwei Becher Mehl, zwei Eier und ein Glas Bier verqirlte ich mit einer Gabel.

Die gekühlten Mini-Marsriegel wurden hineingetunkt und dann wie Fish & Chips frittiert, bis sie goldbraun waren.

Diese Zubereitungsart ist seit Mitte der 90er Jahre aus Fish & Chips Shops in Schottland bekannt – ich habe dazu mal einen TV-Doku gesehen.

Die Marsriegel sehen auf dem Bild nicht so lecker aus? Ich probierte einen und er schmeckte ganz gut: warm, nach flüssiger Schokolade und Karamell. Dabei aber ziemlich fettig, ein Bissen hatte vermutlich eine Million Kalorien.

Gut, dass wir zum Ausgleich auch viel Gesundes gegessen haben und durch die Gegend gelaufen sind sowie Strandsegeln gemacht haben.

Ob ich frittierte Marsriegel noch mal essen würde? Danke, ein Riegel reicht. :)

Hinweis
Meine Schottlandreise wurde u. a. unterstützt von Embrace Scotland (Selfcateringunterkünfte in Schottland) und der Flugsuchmaschine Momondo. Vielen Dank dafür!

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Anja Beckmann

Reiseblogger bei Travel on Toast
Erst war ich ein Jahr auf Weltreise, heute bin ich hauptberufliche Reisebloggerin. Am liebsten reise ich mit Freund Carsten und Hund Buddy, mit denen ich im Rheinland lebe. Ob nah oder fern, Städte, Strände, Roadtrips oder vegetarisches Essen - ich bringe euch im Blog zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps. Über Instagram Stories nehme ich euch live mit.

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6 Kommentare

  • Antworten
    Jana
    7. Oktober 2013 um 13:47

    Also wenn ich mal irgendwann nach Schottland komme stehen die frittierten Schokoriegel gleich unter dem Loch Ness auf der Liste der Dinge, die ich unbedingt anschauen/probieren möchte!!! :-) Irgendwie fasziniert mich diese schottische Delikatesse…

  • Antworten
    Maike von Reisetageblog
    6. Oktober 2013 um 14:17

    Witzig, als ich gerade bei der Schwiegerfamilie in Wales war, habe ich auch „battered chocolate bar“ auf dem Menü einer Fish&Chips-Bude gesehen … Probieren war mir kein Bedürfnis, allein bei dem Gedanken wurde mir ganz anders … Die spinnen doch, die Briten :-) Aber: Die „Chips“ / Pommes sind in GB sooo lecker, da können unsere aus Kartoffelmehl geschnitzten Fritten nicht mithalten. LG!

  • Antworten
    Sóley
    4. Oktober 2013 um 13:50

    Ach diese Riegel wollte ich auch unbedingt probieren :D Aber irgendwie habe ich nirgendwo welche gesehen und es dann vergessen…

  • Antworten
    The Great Mrs. Gatsby
    4. Oktober 2013 um 10:46

    Wenn der Teig frisch und extra für die Marsriegel gemacht wird, würde ich gerne mal einen probieren. Meine (wahrscheinlich berechtigte) Befürchtung ist jedoch, dass der Marsriegel normalerweise in den gleichen Bierteig wie die Fische getunkt werden und dann im Fish&Chips Bratenfett rausgebacken werden. Und die Kombination Schokolade mit Fisch ist weniger mein Ding ;)

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