Japanisches Katsu Curry Rezept (vegan)

Katsu Curry vegane Rezepte aus aller Welt

Ihr habt Lust, mal etwas anderes als die thailändischen Currys mit Kokosmilch auszuprobieren? Dann habe ich genau das Richtige für euch: herzhaftes und nahrhaftes Katsu Curry aus Japan. Dieses vegane Rezept haben mir Kati und Hermann verraten. Beide sind gelernte Köche, Kati macht gerade eine Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin und sie schreiben beide auf dem Reiseblog “Bunt um die Welt”. Lasst euch mit diesem Katsu Curry Rezept nach Japan entführen!

Veganes Rezept aus Japan von zwei Köchen

Kati und Hermann Reiseblog Bunt um die WeltIn diesem Reiseblog & Foodblog stelle ich euch ja immer wieder vegane Rezepte aus aller Welt vor. Ob veganes Frühstück, Hauptgerichte oder Desserts.

Über Instagram habe ich Kati und Hermann kennengelernt. Sie führen einen meiner liebsten Instagram Accounts, denn ihre Storys strahlen so viel Herzlichkeit und Wärme aus. Und die tollen Fotos im Feed wecken mein Fernweh.

Ich habe mich sehr gefreut, dass sie ihr veganes Rezept teilen. Viermal haben sie es gekocht, um es bis zur Perfektion zur verfeinern.

Übrigens: Schaut euch mal ihr Weltreise Blog buntumdiewelt.de mit Flamingo Ingo als Logo an. Die beiden outdoorbegeisterten Weltenbummler und Abenteurer sind am liebsten abseits des Massentourismus unterwegs.

Zuerst reisten die beiden Köche 5,5 Jahre durch Australien und Neuseeland. Danach waren sie rund 2 Jahre auf Weltreise. Ihr nächster großer Traum: nach Australien auswandern.

In ihrem Weltreise Shop findet ihr außerdem vieles, um euere Wohnung zu verschönern. Die Makramee Blumenampeln und Wandbehänge haben es mir besonders angetan, eine davon verschenke ich auf jeden Fall mal.

Japanisches Katsu Curry – rein pflanzlich

Senso-ji Tempel in TokioGemeinsam mit ihnen habe ich die Liebe zu Japan. Ich war zweimal dort und habe z. B. Tokio, Kyoto und Nara besucht. Auch bin ich gerne im Düsseldorfer Japanviertel beim Hauptbahnhof, um dort authentisches japanisches Essen zu erleben.

“Das Wort Katsu stammt vom japanischen Wort für Kotelett”, erzählt Kati. “Traditionell wird bei diesem Gericht die sämige Currysauce mit in Panko – der japanischen Variante des Paniermehls – frittiertem Schweinekotelett serviert.” Also mit einer Art Schnitzel.

Kati und Hermann zeigen euch, dass die vegane Variante dieses in Japan so beliebten Gerichtes locker mit dem Originalrezept mithalten kann. In Amsterdam war ich übrigens in der Restaurantkette Wagamama, da stand sie auf der Speisekarte.

Kati meint: “Ihr werdet dieses Rezept lieben, denn es ist einfach zu kochen und schmeckt dabei auch noch vorzüglich. :)”

Einfaches Rezept für Katsu Curry (vegan)

für 4 Portionen

Zutaten

Katsu Curry vegan internationale Kueche JapanFür die Katsu Curry-Sauce

1 rote Zwiebel
2 mittelgroße Karotten
1 reife, kleine Banane
550 ml selbstgemachte Gemüsebrühe (alternativ gibt es auch fertige Gemüsebrühen im Glas)
Pflanzenöl zum Anbraten (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
½ TL gemahlenen Chilli (alternativ Chilipulver)
1 ½ TL Garam Masala Gewürzmischung
3 TL Curry Pulver
2 EL Tomatenmark
3 EL Sojasauce

Bunt um die Welt-Tipp: Wir raten dir davon ab, Brühwürfel zu verwenden, da der Geschmack zu penetrant ist und den Geschmack der anderen natürlichen Zutaten überdeckt.

Für das frittierte Panko-Gemüse

Je nach Geschmack und Vorliebe: z.B. Tofu, Zuccini, Kohlrabi, Süßkartoffen, Karotte. In ca. 1 cm dicke Scheiben/Würfel schneiden.
3 EL Maisstärke
2 TL Sojasauce
5 EL Wasser (kalt)
3 EL Mehl
50 g Panko
400 ml Pflanzenöl zum Frittieren

Reis

200 g Sushireis
Salz

Zum Garnieren

z. B. Lauchzwiebeln
geröstete Sesamkörner
Spinat
Roter Mangold
Radieschenscheiben

Zubereitung

japanisches Katsu Curry Rezept veganGemüsebrühe

Als Erstes gehts an die Gemüsebrühe. Je nachdem, was ihr zu Hause habt, z. B. 1 Zwiebel, die Schale 2er Karotten, Sellerieabschnitte, Poree/Lauchzwiebelenden, Petersilienstängel (alternativ ein Suppengrün) und Pfefferkörner in einen Topf geben und mit 1 Liter kaltem Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und langsam für etwa 30 Minuten auf kleiner Stufe simmern, aber nicht kochen lassen. Anschließend noch etwas ziehen lassen und dann durch ein Sieb passieren.

Curry-Sauce

Die Zwiebel, Karotten und Banane in kleine Stücke schneiden und in Pflanzenöl auf mittlerer Stufe langsam ohne Farbe zu bekommen, anschwitzen.

Gemahlenen Chili, Garam Masala und das Currypulver hinzugeben und mit anrösten. Nun das Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren (dabei ist es nicht schlimm, wenn die Gewürze/das Tomatenmark am Topfboden festpappen) und im Anschluss mit der Gemüsebrühe aufgießen.

Das Ganze nun für etwa 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen.

Dann mit einem Stabmixer durchpürieren, bis das Sößchen schön sämig ist.

Reis

Den Sushireis vor dem Kochen 2 – 3 mal mit kaltem Wasser aufgießen, durchmischen und das milchige, stärkehaltige Wasser abgießen. Dadurch werden Teile der Stärke mit ausgewaschen und der Reis klebt nach dem Kochen nicht so sehr zusammen und bleibt so schön fluffig.

Daraufhin mit kaltem Wasser und einer Prise Salz aufgießen, bis etwa 3 Finger breit Wasser über dem Reis steht.

Den Reis für 20 Minuten kochen. Nun einfach das Kochwasser abgießen. Fertig.

Frittiertes Panko-Gemüse

Tofu bzw. Gemüse eurer Wahl in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Einen flachen Teller mit Mehl vorbereiten, eine Schüssel mit der Maisstärke, Sojasauce und kaltem Wasser (gut miteinander verrühren) und eine mit den Panko Bröseln. Dabei ist es egal, ob das Panko fein oder grob ist.

Dein Tofu/Gemüse erst im Mehl wälzen. Wichtig ist, dass die gesamte Scheibe benetzt ist, dann weiter in die Maisstärke/Soja/Wasser Mischung. Auch hier sollte die Flüssigkeit das gesamte Gemüse bedecken. Anschließend wendet ihr euer Tofu/Gemüse in den Panko Bröseln. Hier könnt ihr die Brösel ruhig gut mit den Fingern festdrücken.

Das Öl in einen Topf geben und auf etwa 170 Grad erhitzen.

Bunt um die Welt-Tipp: Wenn ihr kein Thermometer zur Hand habt, gibt es einen einfachen Trick, mit dem ihr prüfen könnt, ob das Öl schon die gewünschte Temperatur zum Frittieren hat.

Haltet einfach ein Holzstäbchen/Zahnstocher in das Öl. Perlen kleine Kügelchen ab, habt ihr die gewünschte Temperatur erreicht. Fängt das Öl an zu rauchen, ist es zu heiß und gesundheitsschädlich! Wenn das passiert, zieht den Topf schnell zur Seite und lasst es abkühlen. Verwenden solltet ihr das Öl danach lieber nicht mehr.

Frittiert nun nacheinander eure Scheiben. Achtet darauf, dass ihr nicht zu viele Scheiben auf einmal in den Topf gebt, da das Öl sonst übersprudeln kann. Fertig ist euer Gemüse, wenn es schön goldbraun geröstet ist. Ihr könnt es beim Frittieren mit einer Gabel drehen, um es von gleichmäßig von beiden Seiten zu garen.

Legt euer frittiertes Gemüse anschließend auf ein Küchentuch, um das überschüssige Öl vor dem Anrichten etwas abtropfen zu lassen.

Anrichten

Sobald ihr alles vorbereitet und fertig gekocht habt, gehts nun ans Anrichten. Zum Garnieren könnt ihr z. B. geröstete Sesamkerne, Radieschenscheiben, Spinat oder roten Mangold nehmen.

Guten Appetit!

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Veganes Rezept für Katsu Curry aus Japan: Es ist einfach zu kochen und schmeckt so lecker wie das Originalrezept.

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Anja Beckmann

Blogger bei Travel on Toast
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2 Kommentare

  • Antworten
    Jenny
    12. Februar 2021 um 18:40

    Das werde ich doch glatt mal ausprobieren!
    Liebe Grüße!

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