Kuala Lumpur sehen, fühlen und schmecken

Kuala Lumpur bereitet sich auf Chinese New Year vorIst das bunt hier! Das war mein erster Gedanke, als ich vor fünf Jahren das erste Mal in die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur reiste. Auf den Straßen liefen Malaiinnen mit farbigen Kopftüchern neben zierlichen Chinesinnen in Hotpants und Inderinnen in Saris. Die Vielfalt schlägt sich auch im Essen nieder – ein Paradies für alle Foodfans.

Malaysia, die ehemalige britische Kolonie, ist ein Vielvölkerstaat. Unter den Einwohnern sind 50 Prozent Malaien, 24 Prozent Chinesen und rund 7 Prozent Inder. Die große Vielfalt macht das Land für mich so interessant. Diesmal legte ich hier drei Tage Zwischenstopp in Kuala Lumpur ein, bevor ich den Flieger nach Australien nahm.

Am ersten Tag hatte ich noch mit Jetlag zu kämpfen, in Kuala Lumpur sind es sieben Stunden später als in Deutschland. Und nach den zehn Grad in Köln fühlen sich die 30 Grad besonders warm an.

Mit diesen Sinnen habe ich Kuala Lumpur vor allem erlebt:

Sehen

  • Kuala Lumpur - Reiseblogger Anja Beckmann bei den Petronas TowersMit rund 1,5 Millionen Einwohnern ist Kuala Lumpur (abgekürzt zu „KL“) eine Metropole mit imposanter Skyline, breiten Straßen und dichtem Verkehr.
  • Der Hauptanlaufpunkt für Touristen sind die „Petronas Towers“. Die Zwillingstürme mit 452 Metern Höhe und 88 Stockwerken sind weithin zu sehen.
  • Mein Hotelzimmer lag nicht weit davon entfernt, mitten im „Golden Triangle“. Das ist das Shoppinggebiet mit vielen riesigen Malls. Im „Sungei Wang Plaza“ mit rund 500 Shops verlief ich mich ebenso wie im „Berjaya Times Square“, mit über 1.000 Shops eines der größten Shoppingzentrum Südostasiens.
  • Bei meiner Weltreise schon besucht hatte ich „Kampung Baru“, den Stadtbezirk der Malaien. In „Little India“ bestaunte ich damals mit meiner Freundin Tanja Hindu-Tempel mit farbenprächtigen Figuren, in „China Town“ liefen wir an buddhistischen Pagoden vorbei und besuchten ein Teehaus aus den 20er Jahren.

Fühlen

Chinesische Massage in Kuala Lumpur

  • Endlich wieder Sonne und warmer Wind auf meiner Haut! Mit Begeisterung trug ich T-Shirt, Flip Flops und Sonnenbrille.
  • Leider fühlte ich auch bald mein Füße, sie schmerzten. Dagegen half die chinesische Fußreflexzonenmassage, die Schultern und Rücken ebenfalls abdeckt. Für umgerechnet zehn Euro waren sie sehr günstig.
  • Flauschig waren die Figuren, die zum chinesischen Neujahrsfest in meinem Hotel aufgebaut wurden. Schade, dass ich das nicht erleben kann.

Schmecken

Kuala Lumpur ist für mich ein Schlaraffenland. Jeden Tag konnte ich mich entscheiden: Esse ich lieber malaiisch, chinesisch oder indisch? Auch zu anderen Ländern gab es tolle Restaurants – z. B. japanische oder koreanische.

  • Bei meiner Weltreise hatte ich schon das malaysische Nationalgericht „Nasi Lemak“ probiert: Kokosreis mit einem Curry und der Chilipaste Sambal, dazu Erdnüsse und geröstete Sardellen. Es wird meist zum Frühstück gegessen, aber dazu war es mir einfach zu scharf.
  • Die Mall „Pavilion“ hat einen großen Food Court. Klasse, wenn ihr mal gut und günstig bei einem der zahlreiche Restaurants oder Stände essen wollt. Ich bestellte im „Crystal Jade“ Pekingente. Die knusprige Haut wurde in kleine Stücke gehackt und mit Lauchzwiebeln in eine Art Crepe gerollt. Das Fleisch wurde fein geschnitten und mit Reis vermischt. Leider war die Ente etwas trocken und geschmacksneutral. Ganz lecker waren als Vorspeise „Dumplings“, Klöße mit Schrimps-Füllung.
  • Beim Vietnamesen „Sao Nam“ (25 Tengkat Tong Shin) aß ich Huhn mit Honig, Knoblauch und Chili. Yummie, auch wenn die Portion sehr übersichtlich war.
  • Völlig happy war ich bei „Absolute Thai“ im Einkaufscenter Time Square. Da gab es neben Pad Thai auch meine Lieblingsnachspeise: süßer Klebreis mit Kokosmilch, einer Prise Salz, Sesam und frischer Mango. Dort würde ich jederzeit wieder hingehen!
  • Es gab zahlreiche Straßenstände. Auch dieses Mal habe ich mich nicht an die Durian-Frucht herangetraut. Dafür aber an die grellbunten Süßigkeiten aus Reis oder Süßkartoffel. Ich fand: Leicht süß und etwas klebrig, aber ein intensiver Geschmack fehlte. 
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Anja Beckmann

Gründerin & Reiseblogger bei Travel on Toast
Ein Jahr Weltreise war nicht genug. Es zieht mich immer wieder in die Ferne, der Sonne entgegen - zu Traumstränden, lebendigen Städten und leckerem Essen. 2012 habe ich Travel on Toast gegründet, heute unter den Top 10 der deutschsprachigen Reiseblogs. Ich bringe dich hier zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps - damit deine Reise unvergesslich wird!

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5 Kommentare

  • Antworten
    Sami
    9. Juni 2017 um 20:49

    Durian ist super vor allem als Eis 😉

    • Antworten
      Anja Beckmann
      9. Juni 2017 um 22:05

      Ich mag es einfach nicht… Weder als normale Frucht, noch als Eis oder Bonbon. Aber wie alles im Leben: Geschmacksache.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Weltenweiser
    8. Januar 2013 um 15:41

    Ich hoffe, du sammelst fleissig Anregungen für das Sweet up. die Süßigkeiten sehen faszinierend bunt aus. Aber mich würden glaube ich sogar die diversen Spieße mehr reizen.

  • Antworten
    Birgit Grigoriou
    8. Januar 2013 um 14:06

    Hi Anja, das ist schön zu lesen! Ich werde nun all Deine Tipps nach und nach zusammenfassen. Das ist eine gute Grundlage für unseren Asientripp … Bringst Du mir bitte, bitte eine Mini-Mini-Winke-Katze mit?

  • Antworten
    Karin
    8. Januar 2013 um 13:41

    Durian ist gar nicht so schlimm! Der Geschmack ist viel viel harmloser als der Geruch. 🙂

    Ich wünsche Dir noch eine tolle Zeit und freue mich mehr zu lesen!

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