Mauritius Urlaub: 
Wo Reiseträume fliegen lernen

Mauritius

Beitrag von Sophia Schillik. Club Med Urlaub auf Mauritius: In zwei verschiedenen Resorts kann man hier auf der üppig begrünten Trauminsel die Seele baumeln lassen oder aktiv werden, ein erschwingliches Komfort-Zimmer oder eine Luxus-Villa mit Butlerservice nutzen sowie den Infinity Pool oder den paradiesischen Naturstrand – hier ist alles möglich. Und noch viel mehr: Im 5 Trident-Resort La Plantation d’Albion wage ich mich nicht nur mit dem Katamaran auf das Wasser, sondern fliege auch hoch durch die Lüfte.

„Bei uns kennen Wünsche keine Grenzen“, lautet das Motto der exklusiven All inklusive-Anlage im Westen der Insel. Hochgesteckte Ziele, die ich gerne unter die Lupe nehme. Flying high? Das wollen wir doch gleich mal ausprobieren.

So sieht das also aus, wenn man – natürlich gut angeseilt – die Lüfte erobert. Von ausgebildeten Artisten lasse ich mich einen Nachmittag lang in die Kunst des fliegenden Trapez einweihen.

Anfängliche Bedenken („Werde ich mich nicht gnadenlos blamieren?“) werfe ich zusammen mit meinen Lunch-Plänen über Wasser. Auch wenn das angesichts des attraktiven Mittagsbuffets schwer fällt, esse ich kurz vor meiner Akrobatikstunde lieber nichts.

Zugegeben, ein wenig mulmig ist mir schon, als Giovanni meinen Gurt festzurrt und ich die sieben Meter hohe Trapezanlage hochsteige. Sicher ist sicher. Oder? Nein, Angst habe ich natürlich nicht. Schwindelfrei bin ich auch. Naja, fast.

Während ich die Treppe zum Plateau Sprosse um Sprosse erklimme, erinnere ich mich an meine Bergsteiger- und Kletterzeit. Hm, ganz schön hoch hier. Aber solange man nicht nach unten sieht, ist alles in Butter. Dann stehe ich oben, immerhin werde ich fest gehalten. Der Countdown bis zum Sprung läuft. Noch 3, noch 2, noch 1…

Fliegendes Trapez 1 In Trockenübungen am Boden hat mir mein Trainer vorher gezeigt, was ich wann zu machen habe. Oberste Regel: Auf seine Befehle horchen. Also gut. Ich spanne meinen Körper. Fasse den Stab. Beuge die Knie. Spüre das Blut in meinen Adern kochen. „And now jump.“

Fliegendes Trapez
Eine innere Stimme sagt zu mir: „Los! Du musst jetzt springen.“ Verdammt. Okay, okay, ich springe. Ein ziemlich kräftiger Adrenalinschub jagt durch meinen Körper. Ab jetzt passiert alles ganz automatisch.

Fliegendes TrapezIch schwinge durch die Luft, knicke im richtigen Moment die Beine und klemme die Stange fest zwischen meine Knie. Dann lasse ich los. Eine ziemliche Überwindung.

Fliegendes Trapez„Und nun streck‘ dich ganz weit nach vorne“, höre ich Giovanni sagen. Das Gefühl, in der Luft zu schweben, die Arme über meinem Kopf, ist berauschend. Ich schwanke sekündlich zwischen flirrendem Glücksgefühl und einem Hauch von Panik.

Zwei Durchgänge mache ich noch, dann ist die Schnupperstunde zu Ende. Es macht tatsächlich ein bisschen süchtig, dieses Fliegende Trapez. Viele Club Med-Urlauber kommen hier regelmäßig her, um zu trainieren. Wer gut ist, darf sogar mit den Animateuren bei einer der abendlichen Shows auftreten. Sicherlich ein Riesenspaß.

Stand Up Paddling Aktiv werden: In der Luft, unter oder auf dem Wasser
Auch das Angebot an Wassersportaktivitäten kann sich hier eindeutig sehen lassen. Im Club Med Resort La Plantation d’Albion lässt sich so ziemlich alles ausprobieren, was das Aktivsportlerherz begehrt: Schnorcheln, Kayaken, Wasserski fahren, Segeln, Stand Up Paddling, Hochseefischen, gegen Aufpreis sogar Tiefseetauchen.

Die G.O.s –„gentils organisateurs“, wie die Animateure hier genannt werden – arbeiten auf sehr hohem Niveau. Man fühlt sich ausgesprochen gut betreut, ohne dass es aufdringlich wirkt.

Wer alles mitnehmen will, hat die Qual der Wahl und sollte seinen Tag ein bisschen planen. Ein Blick auf den Time Table ist ratsam, manche Aktivitäten sind parallel angesetzt und überschneiden sich unter Umständen.

WassersportUnd: Früh am Strand sein lohnt sich. So ist auch mit Sicherheit ein Katamaran, ein Kayak oder ein Brett samt Paddel frei.

Mauritius La Plantation d'Albion 

Entspannen deluxe mit Blick auf den Ozean
Bei allem Spaß am Programm und der Lust am Abenteuer sollte man eines auf Mauritius auf keinen Fall auslassen: das süße Nichtstun.

Mauritius Club MedDas Club Med-Resort La Plantation d’Albion bietet dazu zahlreiche traumhafte Orte: abgeschiedene Strandabschnitte, gemütliche Rattansessel mit Blick auf den türkisblauen Ozean, gemütliche Liegen am Infinity Pool direkt neben der Bar, so dass man sich passend zum Sonnenuntergang noch schnell einen Cocktail mixen lassen kann.

Infinity PoolGerade diese Mischung aus versteckten Ecken und Orten geselliger Zusammenkunft, kleinen Buchten und weitläufigem, weißem Sandstrand machen den Charme dieser Luxusanlage aus.

StrandDer Strand liegt ca. 5 Gehminuten vom Zentrum des Resorts entfernt und ist über einen Steg erreichbar – eine traumhafte Naturkulisse inmitten eines geschmackvoll angelegten Areals.

An sämtlichen Stränden liegen frische Badetücher aus, ab 18 Uhr wird – natürlich kostenlos – Champagner serviert und das Essen ist sehr vielseitig und ausgesprochen gut.

Mauritius La Plantation d'AlbionWeitläufige Anlage inmitten einer traumhaften Natur
Die Anlage selbst ist wie ein Park gestaltet, mit kleinen Dschungelwegen, Banyan- und Flammenbäumen, Tamarinden und Kakteen, so dass das Flanieren zum Infinity Pool, den Stränden, Bars und Restaurants eher ein netter Spaziergang denn ein lästiger Fußmarsch ist.

Wem das zu anstrengend ist, kann sich aber auch per Shuttle von A nach B bringen lassen – gerade abends, nach Einbruch der Dämmerung, eine gute Alternative.

Mauritius La Plantation d'Albion Besonders beliebt sind übrigens die Unterkünfte direkt am Strand, auch wenn (oder gerade weil) sie etwas abseits vom Schuss liegen. Absoluter Geheimtipp: Bungalow Nummer 124 liegt besonders ruhig, mit großer Veranda und Blick direkt aufs Wasser.

Und dann stellt euch vor, ihr wärt hier, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, und seht der Insel beim Aufwachen zu. Und geht dann schwimmen. 
So sieht die perfekte Idylle aus.

Wart ihr schon mal auf Mauritius?

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Vielen Dank an Club Med, der die Reise ermöglicht hat!

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Ich bin genusssüchtig, seit ich denken kann. Und verrückt: Verrückt nach spannenden Reisen, authentischem Essen, kleinen Abenteuern und kulinarischen Aha-Momenten, nach inspirierenden Begegnungen und schönen Bildern. Reisen geht für mich eindeutig über den Magen – so hole ich mir fremde Kulturen auf meinen Teller und in mein Glas.

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1 Kommentar

  • Antworten
    Melli
    19. Dezember 2015 um 23:24

    Vielen Dank für die tollen Eindrücke. Da bekomme ich sofort Lust hinzufahren :)

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