Reiseblogger Leben: Schneller, höher, weiter?

Als Reiseblogger auf den Malediven

Bei den Malediven schnorcheln, in Sri Lanka Elefanten sehen oder in Istanbul auf dem Basar einkaufen gehen – das alles habe ich in diesem Jahr schon erlebt. Aber geht es im Leben nur darum, Dinge abzuhaken? Nach rund 3,5 Jahren als Reiseblogger ziehe ich jetzt Bilanz. Ich erzähle euch, wie ich mir mein Leben eingerichtet habe, wie ich mein Geld verdiene und wie es mit meinem Blog weitergeht. Und ich bin gespannt auf eure Meinung zum Reiseblogger Leben!

Karibik Reiseblogger Anja BeckmannWarum ich diesen Artikel schreibe

Ich habe mein Reiseblog im Dezember 2012 gegründet, nach meiner einjährigen Weltreise.

Seitdem ist so viel passiert: Ich habe jede Menge neuer Reiseziele besucht, Lieblingsplätze wiedergesehen (z. B. Mexiko, Bali und Australien), neue Erfahrungen gemacht und viele Menschen kennengelernt.

Über mein Reiseblog erreiche ich inzwischen monatlich rund 45.000 Leser und via Social Media über 60.000. Ich habe einige Auszeichnungen erhalten. Außerdem war ich im Fernsehen, Radio, Zeitschriften und Zeitungen.

Die viele Arbeit und das Herzblut, das ich in mein Reiseblog stecke, zahlt sich aus. Aber auch bei mir gibt es Fehlschläge, Momente des Zweifelns und machmal auch eine Zwangspause.

Malediven Reiseblogger Anja BeckmannZeit für Rückblick & Zukunftspläne

Nach der Reisemesse ITB hat mich Vielreisende (ich bin im Jahr rund 4 Monate unterwegs) eine starke Grippe erwischt – und für fast sechs Wochen außer Gefecht gesetzt.

Statt Dauerreisen hatte ich hier in Köln Gelegenheit, mir Gedanken zu machen.

Dabei ist mir aufgefallen: Es gibt nicht nur im Bürojob ein Hamsterrad, auch beim Reisebloggen. Denn meine alten Muster sind immer noch: Dinge gut erledigen wollen, immer dazu lernen und mir selten eine Pause gönnen.

Inzwischen habe ich über 50 Reiseziele besucht. Aber was macht mich wirklich glücklich? Ein Land nach dem anderen abhaken – nach dem Motto: höher, schneller, weiter? Sicher nicht!

Reiseblogger Anja Beckmann in EnglandTraumjob Reiseblogger?

„Du hast ja den absoluten Traumberuf“, bekomme ich immer wieder zu hören – ob von Freunden, neuen Bekannten oder meiner Friseurin.

Eine gute Freundin meinte dagegen: „Das wäre mir viel zu stressig. Immer reisen, unterwegs Notizen machen und fotografieren sowie auf Social Media posten. Und zu Hause dann die Blogartikel schreiben. Da mache ich doch lieber richtig Urlaub!“

0 Malediven Hudhuranfushi Wasservillen ReiseblogMein Weg: Journalistin – Pressesprecherin – Reiseblogger & Beraterin

Ich hätte früher nicht gedacht, dass ich mal Reiseblogger werde. Mein Weg sah so aus:

  • Studium in Aachen und Köln: Germanistik, Politik & Kunstgeschichte
  • Während des Studiums freie Journalistin bei Tageszeitungen und Radiosendern
  • PR-Volontariat in einer Agentur in Hamburg
  • Pressesprecherin bei zwei Nahrungsmittelunternehmen in Bremen und Essen
  • 1 Jahr Weltreise zwischen diesen beiden Jobs
  • Heute: Reiseblogger sowie Beraterin und Seminarleiterin für Blogger Relations, Blogs und Social Media

Malediven Meer Indischer Ozean Schwimmen1 Jahr Weltreise – mein Leben im Umbruch

Die Weltreise 2007/8 war ein tiefer Einschnitt in mein Leben. Bisher war mein Berufsweg ziemlich gerade verlaufen. Privat war ich seit langem glücklich mit meinem Freund Carsten. Doch ich merkte: Ich brauchte eine Pause vom Berufsleben.

Also machte ich mich auf den Weg – mit dem Rucksack besuchte ich weitgehend allein 14 Länder in Asien und Lateinamerika, dazu Australien und Neuseeland. Ich übernachtete in Hostels in Mehrbettzimmern, schloss viele Freundschaften.

Strand Beach Sri Lanka NegomboDigitaler Nomade oder Homebase?

Nach einem Jahr Reisen – mit drei Zwischenaufenthalten in Deutschland – war ich froh, wieder nach Hause zu kommen. Zu Carsten, zu Familie und Freunden. Und zu meinem geliebten Köln. Am Ende hatte ich sogar mein eigenes Bett vermisst.

Für mich stand danach fest: Zum Digitalen Nomaden eigne ich mich nicht. Ich brauche eine Heimatbasis. Ich muss nicht immer unterwegs sein.

Denn ich „muss“ gar nichts – außer genügend Geld für meinen Lebensunterhalt verdienen.

Traumstrände Flamingo Aruba KaribikMeine ganz persönliche Lebensweise

Ich wohne inzwischen wieder in Köln und wie die Kölner lasse ich gerne alle so leben, wie es für sie passt. Ich habe für mich diese Lösung gefunden:

  • In Köln arbeite ich vom Homeoffice aus – an Kundenprojekten oder an der Seminarvorbereitung
  • Vier Monate im Jahr bin ich auf Reisen.
  • Bei der Auswahl der Reiseziele richte ich mich nach meinen persönlichen Vorlieben: Fernreisen, Sonnenziele in Europa sowie Städtereisen. Gebucht sind schon Mexiko, Thailand, Indonesien, Australien sowie ein paar Europaziele wie Frankreich und Spanien.
  • Damit erfülle ich mir gleichzeitig meinen Wunsch nach Freiheit sowie nach Verbundenheit mit meinen Lieben.
  • Carsten arbeitet in Festanstellung, er hat nur wenig Urlaub. Meist geht er mit mir auf Europareisen, am liebsten auf Roadtrips.
  • Was ich mir in Zukunft noch wünsche, ist ein Haustier. Carsten und ich hätten gerne eine Katze und einen Hund.
  • Ich habe viele Bekannte, aber einen relativ überschaubaren Freundeskreis – darunter sind inzwischen auch einige andere Reiseblogger. Mit Janett von Teilzeitreisender organisiere ich etwa das Kölner Reiseblogger Treffen, mit Mila und Olli von Helden unterwegs fliege ich nach Stockholm zur Bloggerkonferenz TBEX und mit Ute von Bravebird war ich in Portugal. Außerdem hat sie mit Conchi den allerniedlichsten Hund.

Malediven Flitterwochen Honeymoon Urlaub Reise ReiseblogWie ich mein Geld verdiene

Ich bin so glücklich, dass ich mit meiner Leidenschaft fürs Reisen Geld verdienen kann! Mein Lebensunterhalt speist sich aus folgenden Quellen:

  • Blog: Ich erhalte Honorare für gesponserte Beiträge oder Kampagnen, an denen ich teilnehme. Darüber hinaus schreibe ich auch für Unternehmensblogs, das habe ich z. B. schon für die Blogs von Aruba, Neckermann Reisen oder HolidayCheck gemacht.
  • Beraterin: Ich unterstütze Unternehmen und Agenturen bei Blogger Relations, Blogs und Social Media. Referenzen sind da die Französische Zentrale für Tourismus, Tourismus Flandern-Brüssel oder Yourfone.
  • Seminare: Ich komme aus einer Lehrerfamilie. Und anders als mein Vater, meine Mutter und meine Schwester wollte ich eigentlich nie Lehrerin werden. Und jetzt gebe ich doch mit Begeisterung Seminare und halte Vorträge, z. B. bei Agenturen (v. a. im Tourismusbereich), Tourismus NRW, der ITB oder der Social Media Akademie (SMA).

Malediven Flugzeug Inseln MeerWie ich mir die vielen Reisen leisten kann

Für meine einjährige Weltreise habe ich lange gespart, alles selbst organisiert und bezahlt.

Inzwischen werde ich wie Journalisten oder andere reichweitenstarke Blogger auch auf Journalisten- oder Bloggerreisen eingeladen.

Das klingt erstmal traumhaft. Doch von einem Urlaub ist es weit entfernt – man reist eben nicht mit Freund oder Freundin und hat ein vorgegebenes Programm.

Deshalb organisiere ich auch weiterhin Reisen selbst. So wie 2 Wochen Mexiko im Oktober/November und 6 Wochen Thailand, Indonesien und Australien im Januar/Februar.

Wie ich als Reiseblogger Urlaub mache? Dann fahre ich wie gerade erst mit Carsten nach Polen. Ich habe zwar ein paar Bilder auf Social Media gepostet, schreibe aber nicht für mein Blog darüber.

Genauso werde ich es mit unserem Roadtrip nach Spanien im August halten. In Stockholm besuche ich zwar die Bloggerkonferenz, mache dort aber ansonsten Urlaub.

0 Malediven Palmen Flitterwochen HoneymoonVor- und Nachteile meiner Selbstständigkeit

Seit 6 Jahren bin ich nun als Beraterin selbstständig, vor rund 3,5 Jahren kam mein Reiseblog hinzu.

Vorteile 

  • Ich verdiene mit dem meinen Lebensunterhalt, was mir am meisten Spaß macht.
  • Während der langen Zeit als Angestellte konnte ich viele Fähigkeiten erwerben und Kontakte knüpfen, die jetzt sehr hilfreich sind.
  • Heute kann ich viel mehr reisen als früher mit meinen 30 Tagen Jahresurlaub.
  • Ich plane die Reisen nach meinem Geschmack und arbeite für tolle Kunden.
  • Neben den Reisen arbeite ich vom Homeoffice aus.
  • Das Café um die Ecke ist mein 2. Zuhause.
  • Ich kann mich schon mal zwischendurch mit Freunden auf einen Kaffee oder zum Mittagessen treffen.
  • Ich kann meine Arbeitszeiten selbst gestalten – ich starte meist um 9 oder 10 Uhr.
  • Ich kann mir meinen Arbeitsplatz selbst einrichten, mit der Ausstattung, die ich möchte – z. B. MacBook Air oder Spiegelreflexkamera.
  • Viele nette Kontakte und ständiges Dazulernen

Nachteile

  • Ein langer Atem ist wichtig: Es hat eine Zeitlang gedauert, mein Blog bekannt zu machen – es gibt so viele gute deutschsprachige Reiseblogs.
  • Schwankende Auftragslage: In einem Monat verdiene ich mehr, im anderen weniger. Da helfen Rücklagen, Versicherungen (z. B. gegen Berufsunfähigkeit) und stabile Nerven.
  • Eine Eigentumswohnung oder ein Auto habe ich nicht, ich gebe mein Geld lieber fürs Reisen aus.
  • Ich kümmere mich um alles selbst – von der Reiseorganisation über die Contentproduktion, die Kundenakquise oder Buchhaltung. Unterstützung bekomme ich bei Bedarf durch mein Computergenie Carsten, durch meinen Buchhalter, eine kleine Internetagentur oder einen Webdesigner.
  • Meine To Do Liste ist endlos lang.
  • Ich arbeite viel, meist 10 bis 12 Stunden pro Tag. Auch schon mal am Wochenende.
  • Homeoffice bedeutet etwa auch: Um 7 Uhr die ersten Mails checken und nach dem Treffen mit Freunden spätnachts noch mal „kurz“ an den Blogartikel oder an die Seminarpräsentation setzen.
  • Ich muss mich um meine Buchhaltung kümmern – nicht meine Stärke. Glücklicherweise habe ich einen guten Steuerberater gefunden, der mich unterstützt.
  • Die Fernreisen mit langen Flügen, Jetlag und starken Temperaturunterschieden sind manchmal ziemlich stressig.
  • Es fällt mir schwer, einen Fitnessplan durchzuhalten. Auf Reisen versuche ich meist zu schwimmen oder Yoga zu machen.

Sri Lanka StraßeReiseblog: Eigenes Profil und Stimme finden

Geschätzt 1.200 deutschsprachige Reiseblogs gibt es. Da finde ich es wichtig, ein eigenes Profil zu haben. Bei mir ergeben sich die Themen aus meinen persönlichen Vorlieben, ich schreibe ja nur über eigene Erlebnisse.

Ich liebe:

  • Exotische Reiseziele mit fremden Kulturen
  • Sonne, Strand und Meer
  • Tiere wie Elefanten, Flamingos oder Schildkröten
  • Wassersport: Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen, Segeln etc.
  • Yoga und Pilates
  • Schöne Hotels – meine Hostelzeiten sind lange vorbei
  • Essen, vor allem Süßes (Pasteis de Nata, Sticky Rice with Mango und Zimtschnecken zu mir!)
  • Wellness & Spa

Ich mag nicht:

  • Kälte (beginnt für mich ab 20 Grad)
  • Berge sehen zwar schön aus, sind aber nichts für mich
  • Wandern – ein Trauma aus meiner Kindheit

Ihr werde also bei mir nie einen Artikel über Wandern in Deutschlands Bergen lesen – versprochen!

Malediven Reiseblog ReisebloggerWie geht es weiter?

Die Grippe hat mir gezeigt, dass ich mehr auf mich achten muss. Es wird ein paar Änderungen geben:

  • Ich mache weniger Reisen.
  • Dafür versuche ich, jeweils länger zu verreisen.
  • Meine 5 Autoren werden weniger Reisen wahrnehmen als bisher, den Hauptteil werde ich übernehmen.
  • Kooperationspartner auswählen, die genau zu meinem Blog passen und mit denen ich langfristig arbeiten kann.
  • Mir selbst mehr Weiterbildungen gönnen, z. B. Konferenzen wie die Inreach oder die TBEX.

„Leben heißt Veränderung“, sagt man. Finde ich gut – so wird es nie langweilig!

Weiterlesen
1 Jahr Weltreise: Meine Highlights & Erfahrungen aus 14 Ländern
Weltreise: ja oder nein?
Reiseblogger – ein Traumjob?
Inspiration: Reiseblogs – die 50 besten Reiseblogger
Inspiration: Reiseblogs auf Instagram – meine 10 Reiseblogger Lieblinge
Inspiration: Snapchat – 70 Reiseblogger Lieblinge & Tipps

Ist das Reiseblogger Leben für euch erstrebenswert? Oder geht ihr lieber einen anderen Weg? Habt ihr noch Fragen an mich?

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Anja Beckmann

Blogger bei Travel on Toast
Das Reiseblog und Foodblog Travel on Toast steht für die schönen Momente im Leben: ob Kurzurlaub, Städtereisen, Roadtrips, Urlaub mit Hund, vegan reisen, kochen oder backen. Über Instagram Stories nehme ich euch live mit.

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68 Kommentare

  • Antworten
    Andy, Miri und Skar
    1. Mai 2016 um 21:37

    Liebe Anja, was für ein toller Artikel!

    Wir sind ja quasi noch absolute Newbies, haben vor einem Vierteljahr erst das Thema SEO für unser Blog entdeckt… ;-) Aber da wir unsere festen Jobs wohl eh nie an den Nagel hängen werden, ist es auch ok, wenn das Blog erst einmal nur Hobby bleibt.
    Die Idee mit dem Haustier ist klasse! Unser Skar ist so eine wahnsinns Bereicherung für unser Leben! Wir müssen aber schon zugeben, dass er langsam in ein Alter kommt, in dem er unsere Freiheiten zusehends einschränkt.
    Noch vor 1,5 Jahren hätten wir ihn am Freitag einfach mit zum Bloggertreffen geschleppt. Er gehört eben zu uns.
    Aber dafür ist er nun zu alt.
    Heute haben wir schweren Herzens beschlossen, dass selbst Zelten auf den Campingplatz zu viel für ihn wird und wir unseren Urlaub im Mai spontan doch in ein Ferienhaus verlegen müssen…
    Aber so ist es halt. Und wie sagt man so schön: „Ein Blick entschädigt für alles…“ ;-)
    Mach das!

    Ganz liebe Grüße vom Dreierteam
    Andy, Miri und Skar

    • Antworten
      Anja Beckmann
      2. Mai 2016 um 14:24

      Hallo ihr drei,

      ein Haustier steht ganz oben auf unserem Plan. Ich vermisse es so sehr, beim Arbeiten eine Katze genau vor dem Bildschirm oder auf der Tastatur liegen zu haben. :)

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Fee ist mein Name
    1. Mai 2016 um 19:55

    Ich kann gut nachvollziehen, was du sagst, auch wenn ich mit meinen Reisen ja nie annähernd in den Dimensionen unterwegs war, wie du. Und jetzt, mit einer vollen Stelle, muss ich ohnehin schauen, wie ich das noch in meinem Alltag unterbringe. Aber ganz aufgeben werde ich es auf keinen Fall.

    • Antworten
      Anja Beckmann
      2. Mai 2016 um 14:22

      Das würde ich auch nicht machen, dazu sind Reisen und Bloggen einfach zu schön. :)

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Nicole
    1. Mai 2016 um 19:09

    Hey Anja,

    danke für diesen Artikel! Es ist echt klasse mal einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen. Ich blogge seit einem guten halben Jahr und befinde mich gerade im Sabbatical. Ich muss sagen, die Arbeit fehlt mir nicht und ich könnte mir auch gut vorstellen langfristig so zu arbeiten/leben/Geld zu verdienen/reisen, wie du. Aber das ist wohl tatsächlich ein langer weg und ich bin nur eine von vielen – aber hey träumen darf man ja noch;) Und dein Artikel bestätigt, was ich eh schon denke: wer etwas will, der muss Durchhaltevermögen und wirkliche Überzeugung mitbringen, dann kann es auch klappen.
    Liebe Grüße
    Nicole

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 19:26

      Hallo Nicole,

      träumen solltest du auf jeden Fall!

      Talent hilft übrigens auch. :) Ich bestaune manchmal die fantastischen Texte, Fotos oder Videos von anderen Bloggern.

      Als Blogger muss man jedoch ein Multitalent sein. Da ist es gut, wenn man zumindest einige Stärken bündeln kann, was etwa Texten, SEO, Vermarktung, Zeitmanagement etc. betrifft.

      Da muss jeder seinen Weg finden – oft spielt auch noch Glück eine Rolle. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für deinen Weg!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    angelika mandler
    1. Mai 2016 um 18:53

    gratuliere. ich arbeite auch hart und seit über 2.5 jahren daran. und nein, es ist kein urlaub :-) werbeagentur, workshops und reiseblog, texten, pressereisen, recherchetrips etc. aber wie ich nur annähernd an 40.000 ehrliche und regelmäßige leser am blog pro monat kommen soll, ist mir immer noch ein rätsel.
    alles gute dir weiterhin!

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 19:17

      Hallo Angelika,

      eine allgemein gültige Erfolgsformel gibt es wohl nicht – dazu ist jeder Blogger und jeder Blog zu unterschiedlich.

      Was mir auf jeden Fall geholfen hat, Reichweite zu erzielen und Leser zu gewinnen, waren regelmäßige Beiträge auf Blog und Social Media, die Vernetzung mit anderen Bloggern, die Auszeichnungen und Veröffentlichungen in klassischen Medien.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Enno
    1. Mai 2016 um 11:15

    Ehrlicher Text. Gratulation! Ich habe in etwa einen ähnlichen Lebenslauf wie Du, war Pressesprecher, Art Director und PR-Manager. Ich kann Dir nur raten: Mach Dein Ding! Und das tust Du ja.

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 19:24

      Genau. :) Sein Ding machen ist zwar nicht immer ganz einfach – erstmal muss man den Weg finden und dann vielleicht viel Zeit und Arbeit investieren, bevor es Früchte trägt. Aber wenn es erstmal so weit ist: Einfach nur schön!

      Viele Grüße
      Anja

  • Antworten
    gabriele
    1. Mai 2016 um 09:56

    liebe anja, vielen dank für den guten artikel. es ist nicht immer alles toll, das muss auch mal gesagt werden. blogger, bei denen immer alles grossartig ist, sind unglaubwürdig und ich denke, das merkt der leser auch. ich begleite dich immer gerne auf travel on toast und hab mich ehrlich gesagt schon lange gefragt, wie du das alles schaffst! und auch immer noch spass dabei hast. natürlich ist es schöner einen stressjob in der sonne zu haben als im kalten regen, zumindest für mich, aber manchmal reicht auch die sonne nicht aus…
    ich wünsch dir weiter alles gute
    und hoffentlich treffen wir uns endlich mal in der analogen welt
    liebe grüße aus hamburg
    gabriele

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 10:57

      Liebe Gabriele,

      vielen Dank für deine netten Worte!

      Ja, es ist halt ein Job – wenn auch ein sehr angenehmer. :)

      Ich würde mich auch freuen, dich endlich mal zu treffen – ob in Hamburg oder vielleicht im Januar/Februar in Thailand?

      Liebe Grüße aus Köln
      Anja

  • Antworten
    Anette
    1. Mai 2016 um 09:49

    Hallo Anja, toller Beitrag, sehr interessant, danke! Wirst du denn auch weiterhin so viel reisen, wenn du mal Kinder hast? Ich finde das unheimlich schwierig. Vor allem natürlich, seit die Schule begonnen hat. Liebe Grüße, Anette

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 10:53

      Hallo Anette,

      ich selbst spüre keinen Kinderwunsch. Aber meinen Neffen (der jetzt noch sehr klein ist) nehme ich später gerne mit auf Reisen.

      Komplizierter wird es bei uns nur, wenn jetzt Hund und Katze dazu kommen. Aber da ich mit Carsten nur wenige Reisen machen, würden sich in dieser Zeit sicher Familienmitglieder darum kümmern.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Svenja
    1. Mai 2016 um 07:23

    Das fand ich jetzt sehr spannend Anja. Danke für diese Einblicke. Worauf ich vor allem noch gewartet habe – einfach weil das bei mir so oft ein Thema war: Nervt es Dich nie, dass Du einer Sparte zugeordnet wirst? Also „Reiseblogger“ bist anstattt einfach nur „Blogger“? Ich bin ja ein sehr freiheitsliebender Mensch und hatte oft das Gefühl „Der Schuh passt nicht mehr“. Aber vielleicht kommt das in Deinem Post nicht vor, weil das Reisen einfach Dein zentrales Ding und Deine Leidenschaft ist, die Du leben möchtest. Während ich Blogfotos machen in meinem Alltag nie als stressig empfunden habe, waren Reisekooperationen manchmal die Hölle. Man hat ja oft nur eine Chance auf das Foto. Und auch wie viel Zeit auf so einer Reise durch Fotos und Notizen und Programm draufgehen, hätte ich vorher nie gedacht. Was ich an Deinem Blog schätze ist vor allem, dass er so authentisch ist. Du nimmst mich mit auf Deine Reisen. Du warst wirklich da, mit allen Sinnen. Dafür einfach mal: Danke. Was ich bewundere: Deine Fähigkeit keine Rechtschreibfehler zu machen ;-)

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 10:51

      Hallo Svenja,

      vielen Dank für deine netten Worte! :)

      Genau, bei mir stehen Reisen klar im Fokus. Deshalb habe ich auch kein Problem mit dem Label „Reiseblogger“.

      Doch, doch – Flüchtigkeitsfehler passieren mir auch schon mal. Aber mein Freund ist mein treuster Leser und spürt sie dann meist auf.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Valeria
    1. Mai 2016 um 01:09

    Einen sehr spannenden Artikel. Schön, dass du so offen und ehrlich darüber schreibst!

    Übrigens, ich sehe sehr viele Paralellen zu uns, witzig! Ich habe den Blog z.B. auch im Dezember 2012 gestartet. ;) Seit letztem Jahr leben wir nun davon und ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen. Wie du sagst, sind z.B. Presse- und Recherchereisen zwar schön, aber nicht vergleichbar mit Ferien welche auf eigene Faust geplant wurden. Auch ist man dank Social Media immer irgendwie am arbeiten. Es braucht für mich schon viel Disziplin, auch mal alles weg zu legen und einfach abzuschalten.
    Bloggen als Beruf ist für mich der schönste Beruf, jedoch aber auch alles andere als ein Zuckerschlecken. Man arbeiten Selbstständig…also selbst und ständig.

    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg! Gib Bescheid, wenn du mal in Zürich bist! :)
    Liebe Grüsse,
    Valeria

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 10:47

      Hallo Valeria,

      ja, für mich ist Reiseblogger auch ein toller Beruf – mit allen Vor- und Nachteilen.

      Wenn ich mal in Zürich bin, gebe ich auch auf jeden Fall Bescheid!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Tanja
    30. April 2016 um 20:10

    Liebe Anja,

    das waren sehr offen und ehrliche Worte, wie schön. Danke für den tollen Einblick, wo du sehr gut auch die Schattenseiten aufzählst. Ich stelle mir das zum Teil sehr stressig vor. Ich bin liebend gerne unterwegs, aber habe großen Respekt vor dem Tempo und vor allem der Masse an unterschiedlichen Eindrücken, die du erleben und verarbeiten „musst“ oder darfst, je nachdem wie man es sieht. Die geplanten Veränderungen finde ich ideal und bin sehr gespannt, wie es bei dir weitergeht.

    Viele Grüße und bis bald,
    Tanja

    • Antworten
      Anja Beckmann
      1. Mai 2016 um 10:41

      Liebe Tanja,

      vielen Dank für deine nette Rückmeldung!

      Ja, das Verarbeiten der Eindrücke ist machmal wirklich nicht leicht.

      Deshalb freue ich mich schon sehr auf Mexiko, wo ich ganz entspannt reisen werde.

      Ich bin ja zum dritten Mal dort und werde jeweils 3 – 4 Tage an einem Ort verbringen. Die Tage werden dann wohl so aussehen: ausschlafen, erst mal lange frühstücken, dann in Ruhe die Gegend erkunden oder an den Strand gehen.

      Viele Grüße und bis bald einmal wieder
      Anja

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