27 Dinge, die ich in 5 Jahren als Reiseblogger gelernt habe

Reiseblog Weltreise - Reisebloggerin Anja in Bolivien

Als ich 2012 auf den „Veröffentlichen“ Button für meinen ersten Artikel drückte, war ich aufgeregt. Würde überhaupt jemand meine Beiträge lesen? An Kooperationen, Geld verdienen und TV-Auftritte habe ich damals noch nicht gedacht. Im Artikel verrate ich euch, welche 27 Dinge ich seither als Reiseblogger gelernt habe und ob es ein Erfolgsrezept gibt.

Reiseblogger Anja Beckmann in Neuseeland1 Jahr Weltreise als Basis

Geschätzt 10.000 Fotos, unzählige Erlebnisse. Das war der Grundstock, der aus 1 Jahr Weltreise entstanden ist. Schon damals bloggte ich, allerdings nur für Familie und Freunde. Und auf Blogger.com, Travel on Toast startete ich mit WordPress.org.

Die Anfänge 2012: Blog & Bloggerszene

Damals gab es bei weitem noch nicht so viele Reiseblogs wie heute, die vielen Nischen bildeten sich erst allmählich heraus.

Also der Fokus auf bestimmte Länder, Themen wie kulinarische Reisen oder Soloreisen, Reisen mit Kindern oder Best Ager.

Die Reiseblogger Szene war überschaubar. Im März 2013 besuchte ich zum ersten Mal die weltweit größte Reisemesse ITB Berlin und traf andere Reiseblogger – ein fantastisches Gefühl!

Und ich weiß noch, wie begeistert ich war, als ich wenig später meine erste Einladung zu einer Gruppenbloggerreise erhielt, es ging nach Spanien.

Reiseblogger Anja Beckmann in FloridaReiseblogger heute

Fast forward… Inzwischen gibt es geschätzt 3.000 Reiseblogs im deutschsprachigen Raum. Dazu Fashion-, Familien- oder Foodblogger, die auch über Reisen schreiben.

Meine Lieblinge verrate ich euch in diesem Artikel: Reiseblogs – die 50 besten Reiseblogger.

Viel mehr Konkurrenz, aber auch viel mehr Möglichkeiten als früher gibt es heute. Seien es gesponserte Blogbeiträge (Advertorials), bezahlte Bloggerreisen oder das Schreiben für Destinations- und Unternehmensblogs.

So kann ich Reisen und Arbeiten verbinden. Kennt ihr dazu schon meine Checkliste Ortsunabhängig arbeiten? Und hier verrate ich zum Arbeiten auf Reisen meine Tipps & Tricks – ob am Flughafen, im Flieger, im Hotel oder im Café.

1) Jeder hat sein eigenes Erfolgsrezept

„Was ist dein Erfolgsrezept?“, fragte mich ein Teilnehmer bei meinem Vortrag auf einem unserer Reisebloggertreffen. Das wäre die Chance gewesen, ein E-Book auf den Markt zu bringen.

Aber ernsthaft: Erfolg definiert sich für jeden anders.

Mir ist Freiheit am wichtigsten, zusammen mit dem persönlichen Umfeld. Dazu habe ich diesen Artikel geschrieben: Reisen, Freund & Hund – kann ich alles haben?

Als Selbstständige kann ich frei entscheiden, wann ich wo für wen arbeite und wohin ich reise.

Mein Freund Carsten steht an erster Stelle, auch sind mir Familie und Freunde wichtig. Deshalb verbringe ich 4 Monate im Jahr auf Reisen und den Rest der Zeit zu Hause.

Mit dem Reisen habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. In Reiseblog und Social Media Kanäle habe ich schon viel Herzblut, Zeit und Geld gesteckt. Wie viel? Das mag ich gar nicht nachrechnen…

Viele Kenntnisse brachte ich schon mit:

  • als ehemalige Journalistin das Texten und Fotografieren
  • als ehemalige PR-Beraterin und Pressesprecherin das Wissen um Vermarktungsmöglichkeiten und ein großes Netzwerk
  • als freie Social Media Beraterin Ahnung von den Plattformen

2) Ständige Weiterentwicklung ist nötig

„Die einzige Konstante ist die Veränderung“, das ist mein Lieblingszitat. Als Reiseblogger habe ich mich ständig weiterentwickelt.

Wenn ich mir meine ersten Artikel anschaue, waren sie sehr kurz. Und die Fotos? Na ja, da gab es noch Optimierungsmöglichkeiten…

Auch manche Reiseziele oder Kooperationspartner passten nicht ganz zu mir. Ich musste meinen Weg erst finden.

Ich habe mich als Reiseblogger noch nie gelangweilt. Du kannst immer noch mehr machen und ständig gibt es neue Entwicklungen, z. B. bei Social Media. Stressig? Manchmal! Aber mir macht es vor allem Spaß.

3) Aufgeben ist nicht!

Trotzdem habe ich in den über 5 Jahren des Reisebloggens ein paarmal überlegt, mein Blog nur noch als Hobby weiterzuführen.

Da hilft mir der Dickschädel, den ich von meinem Opa geerbt habe. Tiefphasen sind nicht schön, aber es geht danach immer wieder bergauf. Also dranbleiben…

4) Blogger sind immer noch Exoten

Ich ernte meist großes Erstaunen, wenn ich von meinem Reiseblogger Job erzähle. Ob auf Partys, im Taxi oder beim Friseur.

Die häufigste Frage: „Und damit kann man Geld verdienen?“. Aber ja… Auch wenn es oft nicht ganz einfach ist.

5) Jeder hat ein anderes Ziel als Reiseblogger

Einige wollen wie ich damit Geld verdienen, müssen dafür eine gewisse Reichweite erzielen oder eine lohnenswerte Nische besetzen.

Andere möchten nur ihre Reiseleidenschaft teilen oder suchen Abwechslung zum Hauptjob.

6) Reisebloggen ist Arbeit, viel Arbeit

„Bei dir sieht alles immer so mühelos aus“, meinte eine Teilnehmerin des Reisebloggertreffens zu mir. Als ich mich von meinem Lachanfall wieder erholt habe, wurde ich nachdenklich.

Vielleicht liegt es daran, dass so viel hinter den Kulissen passiert? Und dass die Bilder von mir an Stränden oder in fernen Städten oft einen falschen Eindruck vermitteln?

Nämlich, dass ich gerade Urlaub mache. Nicht, dass ich im Ausland arbeite. Denn das kann anstrengend werden, mal ganz abgesehen von Jetlag, Temperaturunterschieden und fremden Umgebungen.

Ich bin ja rund 4 Monate pro Jahr auf Reisen. Dann mache ich Fotos und Videos, recherchiere für die Blogbeiträge und poste auf Social Media.

Zu Hause wähle ich Bilder aus, bearbeite sie, schreibe den Artikel, verbreite ihn über Social Media und beantworte Kommentare.

Im Homeoffice in Mönchengladbach (bei Düsseldorf) arbeite ich 8 bis 10 Stunden pro Werktag.

7) Ein professionelles Reiseblog kostet Geld

Wie war das: Wenn du Geld verdienen willst, musst du welches investieren.

Ich habe im Laufe der Zeit viel ausgegeben für Markeneintragung, Logo, technischen Support, Kameras, Smartphones oder Notebook. Hier findet ihr übrigens meine Reiseblogger Ausrüstung.

Und nicht zuletzt die Reisen kosten viel Geld. 2018 reise ich etwa nach Stockholm, Griechenland und New York – alle diese Reisen organisiere und finanziere ich selbst.

Deshalb freue ich mich sehr, dass ich über Kooperationspartner Geld verdiene. Damit decke ich meinen Lebensunterhalt, die Kosten für Blog, Social Media, die Reisen, Ausrüstung, Versicherungen etc. ab. So kann ich euch alle Inhalte kostenfrei zur Verfügung stellen.

8) Als Reiseblogger wirst du nicht schnell reich und berühmt

Gut leben in einer deutschen Großstadt können wohl nur die wenigsten von ihrem Reiseblogger Job.

Geld oder Fame sollten nicht Grund für das Bloggen sein. Auch nicht die „kostenlosen“ Bloggerreisen. Ich nehme daran nicht mehr teil. Denn während und nach der Reise arbeite ich, ohne Geld zu verdienen. Das kann ich mir schlicht nicht leisten…

Wie ich die vielen Reisen finanziere?

  • Ich verdiene Geld über Werbung auf meinem Reiseblog und Social Media: Hier findet ihr Beispiele für Advertorials – ob zu einem Reiseziel, einem Hotel, einer Auslandskrankenversicherung oder einem Produkt.
  • Auch nehme ich an Bloggerreisen gegen Honorar teil, als „Werbung“ gekennzeichnet. Ein Beispiel findet ihr hier mit der Sprachreise Malaga.
  • Außerdem erstelle ich Inhalte für Destinationen und Unternehmen (Content Creation).

9) Reisen für’s Blog = kein Urlaub

Ich habe das Glück, häufig mit Carsten verreisen zu können. Auch wenn er als Angestellter nur 30 Urlaubstage hat, so wie ich früher. Mit Freundinnen bin ich ebenfalls unterwegs, etwa nach Griechenland.

Urlaub ist es trotzdem nicht, denn wir haben einen Zeitplan. Vor der Reise recherchiere ich, was wir besuchen wollen, damit ich darüber berichten kann.

Carsten oder die Freundin machen dann auch schon mal Fotos von mir. Ist niemand dabei, muss ich Fremden die Kamera in die Hand drücken. Das klappt meist nicht so gut…

10) Die Selbstständigkeit hat Vor- und Nachteile

Seit über 5 Jahren bin ich selbstständig. Als Reiseblogger macht mir das Reisen auch nach 55 Ländern immer noch sehr viel Spaß, ebenso wie das Schreiben und Fotografieren sowie der Austausch mit anderen.

Und ich liebe die Freiheit, die die Selbstständigkeit mit sich bringt. Weckerklingeln? Kenne ich kaum mehr! Dafür kann ich mich spontan mit anderen zum Kaffee oder Mittagessen verabreden. Und ich arbeite mit den Kooperationspartnern, die zu mir passen.

Dafür lebe ich mit schwankenden Auftragslagen, langen Arbeitstagen, Einsamkeitsmomenten im Homeoffice und manchmal Ärger – wenn etwa mal wieder die Technik spinnt. Gut, dass Carsten Techniker ist, er unterstützt mich sehr. Nicht nur mit seinen Fähigkeiten, sondern vor allem emotional.

11) Reiseblog: Themen verändern sich

Ich schreibe über Städtereisen, Roadtrips, Strandurlaub, Winterreisen und Food.

Winterthemen sind relativ neu dazu gekommen. Ebenso wie mehr Kurzreiseziele, z. B. innerhalb von Deutschland. Denn inzwischen bin ich zu Carsten gezogen, wir möchten uns einen Hund anschaffen. Wenn sich das Leben verändert, verändert sich auch das Blog.

Auch mein Reisestil hat sich weiterentwickelt: Vom Backpacker zu Weltreisezeiten bin ich nun bei komfortablen, aber bezahlbaren Reisen angekommen.

Auf der Weltreise war ich weitgehend allein unterwegs, heute reise ich am liebsten mit Carsten oder einer Freundin.

12) Blogname: unverwechselbar & flexibel

Ich bin auf Travel on Toast gekommen, weil ich über Reisen und Essen schreiben wollte. Der Blogname gab mir Raum für Entwicklungen.

Andere ärgern sich, weil sie mit einem Namen für ein Foodblog gestartet sind und heute lieber über Reisen schreiben. Begriffe wie „Backpacker“ legen einen auf ein Reisebudget fest, „Solo Traveller“ auf einen Beziehungsstatus.

13) Das Logo ist wichtig

Inzwischen habe ich das dritte Logo, es waren Weiterentwicklungen.

Jetzt ist nur noch mein Kopf mit den roten Haaren zu sehen, daran erkennen mich die meisten Leute. Stilfreund Roberto hat es gestaltet, den ich aus der Sixtiesszene kenne.

Ich liebe mein jetziges Logo. Denn es passt zu mir, ist schlicht und dennoch wiedererkennbar.

14) Fehler Nr. 1: Datum in Artikel-URLs

„Mistakes are proof that you are trying“ – das habe ich gerade erst gelesen. Stimmt!

Was auch immer mich geritten hat, beim Blogstart das Datum in die Artikel-URLs zu nehmen, das war ein Fehler. Denn so konnte ich einen Artikel nicht aktualisieren und auf ein neues Datum setzen, die URL hätte sich geändert. Nicht gut für Google…

Inzwischen habe ich das Datum aus den URLs genommen. Bei technischen Fragen hole ich mir immer Unterstützung bei Bastamedia aus Köln, wie beim Relaunch meines Blogs.

15) WordPress + ich = Liebe

Ich habe schon mit einigen Content Management Systemen gearbeitet. Aber mit keinem kam ich so gut zurecht wie mit WordPress. Ich nutze ein selbstgehostetes Premium Theme.

16) Lightroom + ich = Liebe auf den 2. Blick

Ich habe Artikel dazu gelesen und YouTube Tutorials geschaut. Ich wurde nicht richtig schlau aus Lightroom.

Bis es mir ein Fotojournalist auf einer Frankreichpressereise zeigte. Ich werde ihm ewig dafür dankbar sein!

Danach habe ich noch einen Kurs bei Reisefotograf und Fototrainer Stefano Paterna in Köln besucht. Hier findet ihr sein Tutorial zur Lightroom Bildbearbeitung.

17) Fehler Nr. 2: Eine Spiegelreflexkamera kaufen

Nach einiger Recherche habe ich mich damals für die Canon 70D entschieden. Auch lag sie gut in der Hand.

Nach vielen Reisen damit empfinde ich sie nur noch als lästig. Sie ist mir einfach zu schwer. Und so groß, dass ich damit immer auffalle. Muss ja nicht sein…

Meine letzte Anschaffung war deshalb eine Systemkamera: die Olympus OM-D E-M10 Mark II (Affiliate Link*, für 600 Euro samt Objektiv).

18) Das Smartphone als Kamera immer dabei

Ich liebe mein Apple iPhone 7 plus*. Es macht schöne Fotos und Videos, so lange es nicht zu dunkel oder das Motiv zu weit weg ist.

Es ist zwar recht groß. Aber es passt immer noch in die Handtasche und ist schnell gezückt.

19) Eigene Fotos verwenden

Für mein Reiseblog und Social Media setze ich eigene Fotos ein.

Ich nutze keine Stockbilder, sie sind mir zu unpersönlich. Auch PR-Bilder verwende ich nicht, da viele Blogger schon Ärger wegen der Bildrechte hatten.

20) Ein Bildarchiv hilft

Durch die Weltreise und inzwischen über 5 Jahre Reisebloggen habe ich viele Bilder gesammelt.

Das macht es mir leicht, wenn ich einen ortsunabhängigen Artikel mit Fotos versehen möchte – wie diesen Beitrag.

Die ersten beiden Bilder stammen von meiner Weltreise, das dritte Foto von der Florida Rundreise 2017.

21) Gute Beitragshäufigkeit

Ich versuche sechs- bis achtmal pro Monat zu posten. Für jeden Artikel mit Fotos brauche ich ein bis zwei Tage.

Manchmal bin ich richtig im Flow. Dann geht es schneller. Persönliche Artikel wie dieser hier sind deutlich schneller fertig als Beiträge, für die ich erst noch recherchieren muss.

Die Artikel schreibe ich übrigens meist in der Notizfunktion meines Smartphones.

Einen Redaktionsplan in Excel habe ich geführt, als ich noch ein Autorenteam hatte. Inzwischen notiere ich mir nur noch Artikelideen in einer Liste.

22) Optimale Länge der Blogartikel

Die meisten meiner Artikel sind 1.000 bis 2.000 Wörter lang, mit 20 bis 30 Fotos. Dazwischen streue ich kürzere Beiträge zu „kleineren“ Themen. Also etwa statt zu Thailand zu einer Skybar in Bangkok.

23) Fehler Nr. 3: Mit Autoren arbeiten

Eine Zeitlang habe mit einem festen Autorenteam gearbeitet. Alles talentierte, schlaue und nette Menschen.

Trotz des Namens im Artikeleinstieg, Fotos des Autoren und Autorenbox dachten trotzdem viele, die Artikel seien von mir.

Auch brauchte ich viel Zeit zum Nachbearbeiten von Artikeln und Fotos. Deshalb arbeite ich seit einiger Zeit wieder allein.

24) Sich vernetzen mit anderen Reisebloggern

Wenn du neu mit einem Blog startest, kann ich dir nur raten: Tausche dich mit anderen aus.

Denn man hat viele Themen gemeinsam, z. B. Suchmaschinenoptimierung, Fotobearbeitung oder Umgang mit Kooperationspartnern.

Kontakte kannst du knüpfen auf der Reisemesse ITB Berlin, bei Bloggertreffen oder du verabredest dich auf einen Kaffee mit Bloggern aus deiner Region.

Reisebloggerballungsgebiete sind Nordrhein-Westfalen und Berlin, dort gibt es besonders viele.

25) Verschiedene Trafficquellen für’s Reiseblog

Mein Traffic kommt vor allem über Google, da ist das Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) wichtig.

Bei Social Media ist vor allem Pinterest hilfreich für mehr Traffic.

Gerade im Bereich Social Media tut sich immer viel, deshalb solltest du kontinuierlich schauen, welche Netzwerke für dich hilfreich sind. Ich lege den Fokus auf Pinterest und Instagram samt Instagram Stories. Pinterest ist gut für den Traffic, viele Menschen lassen sich von Instagram inspirieren und bei den Stories kann ich auch Links setzen.

Außerdem habe ich schon viele Interviews für klassische Medien gegeben. Besonders aufregend waren die Liveauftritte im Fernsehen. An Traffic kommt dabei meist nicht so sehr viel herum, auch ist es nur kurzfristig.

26) Besser auf den Richtigen (Kooperationspartner) warten

In meinem Mailpostfach landen jeden Tag viele Anfragen. 95 Prozent lösche ich, weil sie nicht passen.

So nehme ich ja nicht mehr an unbezahlten Bloggerreisen teil, möchte nicht mit Produkten „bezahlt“ werden und schreibe auch nicht über Familienreisen (ich habe keine Kinder). Auch kennzeichne ich Werbung und setze die Links auf Nofollow.

Langfristige Kooperationspartner wie die Targobank oder Dr-Walter sind für mich Gold wert. Mit der Bank habe ich 10 Advertorials umgesetzt, mit der Versicherung gibt es eine Reihe von 3 Artikeln.

Mit den wenigen Kooperationspartnern, die passen, spreche ich dann die Konditionen ab. Bei neuen Partnern lasse ich mir den Betrag per Vorkasse zahlen. Zu oft bin ich schon offenen Rechnungen monatelang nachgejagt.

Übrigens spreche ich auch selbst Destinationen oder Unternehmen an. Ich schicke ihnen eine Mail, stelle mein Blog vor und sage, was ich mir als Kooperation vorstellen kann und was die Gegenseite davon hat. Den Link zum Mediakit füge ich bei.

27) Ein Mediakit hilft bei Kooperationen

Heute arbeite ich als hauptberuflicher Reiseblogger. Früher auch als Blogger Relations Berater. Deshalb weiß ich, wie hilfreich es ist, wenn ein Blogger das Mediakit mit den wichtigsten Daten öffentlich hat. Das spart die Anfrage und der andere kann direkt schauen, ob der Blogger passt.

Ansonsten kann ich dir nur sagen: Viel Vergnügen mit deinem Reiseblog! Mir hat es bisher schon über 5 Jahre mit sehr viel Spaß, unvergesslichen Reisen und netten Kontakten gebracht.

Was habt ihr gelernt als Reiseblogger?

*Affiliate Links: Wenn du einem Link folgst und das Produkt kaufst bzw. buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis erhöht sich dadurch für dich nicht. Einnahmen wie diese helfen mir, mein Reiseblog und Social Media weiterhin kostenfrei für euch zu betreiben.

Weiterlesen

Reisen, Freund & Hund – kann ich alles haben?
Reiseblogger Job, Geld verdienen & Weltreise
Digitale Nomaden: Deine Checkliste Ortsunabhängig Arbeiten
Arbeiten auf Reisen: Tipps & Tricks für unterwegs
Reiseblogger Ausrüstung: Kamera, Drohne, Koffer & Co.
1 Jahr Weltreise: Meine Highlights & Erfahrungen aus 14 Ländern
Reiseblogs: Die 50 besten Reiseblogger

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Anja Beckmann

Reiseblogger bei Travel on Toast
Ein Jahr Weltreise war nicht genug. Es zieht mich immer wieder in die Ferne - zu Städten, Roadtrips, Traumstränden, Winterzauber und leckerem Essen. Als hauptberufliche Reisebloggerin bringe ich euch hier zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps - damit eure Reise unvergesslich wird! Über Instagram, Instagram Stories und Facebook nehme ich euch live mit.

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38 Kommentare

  • Antworten
    Nick
    3. Februar 2018 um 09:16

    Liebe Anja,
    vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps. Mein Blog ist nun seit knapp 3 Wochen live und es macht großen Spaß.
    Dein Blog und Werdegang inspirieren und motivieren weiterzumachen. Gerade am Anfang stellt man sich 1000 Fragen. :) Danke Dir! Liebe Grüße Nick

    • Antworten
      Anja Beckmann
      3. Februar 2018 um 09:56

      Lieber Nick,

      klasse, dass dir mein Artikel weitergeholfen hat! :)

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Sina
    23. Januar 2018 um 15:01

    Liebe Anja,

    es ist sehr interessant, deinen Werdegang zu verfolgen. Du bist eine große Inspiration, vielen Dank dafür! Mach weiter und bleib dir treu – ganz egal, wohin der Weg geht!

    • Antworten
      Anja Beckmann
      23. Januar 2018 um 15:15

      Liebe Sina,

      das freut mich sehr, dass ich dich inspirieren kann! :)

      Viele liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Reni
    30. Dezember 2017 um 04:41

    Liebe Anja

    Sehr interessant zu lesen und danke für die Tipps. Bei Nr. 14 mussten wir grad schmunzeln… Genau diesen Fehler haben wir leider ziemlich lange gemacht. Aber zum Glück ist uns vor ein paar Monaten ein Licht aufgegangen und wir haben das Datum aus der URL „verschwinden“ lassen. Man lernt nie aus ;-)

    Liebe Grüsse aus Sydney & guten Start ins Neue Jahr.

    Reni

    • Antworten
      Anja Beckmann
      30. Dezember 2017 um 15:20

      Liebe Reni,

      genau, aber das finde ich auch so spannend. Es wird nie langweilig. :)

      Euch ebenfalls einen guten Start ins neue Jahr!

      Viele liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    inka
    2. September 2017 um 11:22

    „Mistakes are proof that you are trying“ – ein tolles Zitat, das muss ich mir merken.
    Und sicher eine echt gute Liste für viele. Ich wünsch Dir einen entspannten Umzug und einen tollen Start in der neuen Wohnung!
    LG /inka

    • Antworten
      Anja Beckmann
      4. September 2017 um 14:18

      Hallo Inka,

      vielen Dank für deine positive Rückmeldung und deine guten Wünsche! :)

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Anna & Michael
    2. September 2017 um 08:45

    Ein richtig schöner Beitrag – es ist immer wieder interessant, wie sich Reiseblogger so verändern und welche Erfahrungen sie gemacht haben 👍 Viellleicht hast Du ja einen Tipp für uns.
    Wir wünschen Dir noch viel Erfolg!
    Anna & Michael

    • Antworten
      Anja Beckmann
      4. September 2017 um 14:14

      Hallo ihr beiden,

      wie schön, dass euch der Beitrag gefallen hat!

      Konkrete Tipps zum jeweiligen Blog und Social Media gebe ich gerne gegen Honorar bei meinem Reiseblogger Coaching.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Sabi
    22. August 2017 um 22:29

    Cool, finde ich grad wirklich interessant und gratuliere dass du von deinem Blog zum Teil leben kannst.
    Ich war schon öfter drauf und dran alles hinzuschmeißen. Bei mir läuft der Blog ja neben einem Fulltime-Job und hin und wieder wächst dann alles über den Kopf. Vor allem das viele Social Media. Jetzt habe ich beschlossen, ich will wieder mehr Liebe in den Blog stecken und auch in Facebook und konzentriere mich nicht mehr so auf Instagram, weil dort sowieso alles nur eine Scheinwelt ist. Aber genug gejammert, der Blogpost von dir war echt cool!!
    lg Sabi

    • Antworten
      Anja Beckmann
      22. August 2017 um 23:11

      Liebe Sabi,

      klasse, dass dir mein Artikel gefallen hat!

      Genau: Konzentrier dich am besten auf das, was dir am liebsten ist und was dir am meisten Spaß macht.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Oli
    21. August 2017 um 13:37

    Hi Anja,

    interessant, deine Erfahrungen zu lesen. Wir sind ja als Blogger fast gleich alt und bei mir würde ein Artikel zu meinen Learning ganz ähnlich aussehen.

    Spannend finde ich, dass du das mit dem Bloggerteam aufgegeben hast. Am Anfang hatte ich auch vor, ein Autorenteam aufzubauen. Aber die Autoren waren oft etwas unzuverlässig und manche Texte waren auch einfach zu schlecht. Die Koordination und die Bearbeitung + das Einpflegen der Artikel brauchte fast so lange, wie das Selberschreiben.

    Gruss,
    Oli

    • Antworten
      Anja Beckmann
      21. August 2017 um 14:52

      Hallo Oli,

      genau, dann doch lieber selber schreiben. :)

      Viele Grüße
      Anja

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