25 Dinge, die ich in 4 Jahren als Reiseblogger gelernt habe

Reiseblogger Anja Beckmann in Bolivien

Als ich im Dezember 2012 auf den „Veröffentlichen“ Button für meinen ersten Artikel drückte, war ich aufgeregt. Würde überhaupt jemand meine Beiträge lesen? An Kooperationen, Geld verdienen und TV-Auftritte habe ich damals noch nicht gedacht. Im Artikel verrate ich dir, welche 25 Dinge ich seither als Reiseblogger gelernt habe und ob ich ein Erfolgsrezept habe.

Reiseblogger Anja Beckmann in Neuseeland1 Jahr Weltreise als Basis

Geschätzt 10.000 Fotos, unzählige Erlebnisse. Das war der Grundstock, der aus 1 Jahr Weltreise entstanden ist. Schon damals bloggte ich, allerdings nur für Familie und Freunde. Und auf Blogger.com, Travel on Toast startete ich mit WordPress.org.

Die Anfänge 2012: Blog & Bloggerszene

Damals gab es bei weitem noch nicht so viele Reiseblogs wie heute, die vielen Nischen bildeten sich erst allmählich heraus.

Also der Fokus auf bestimmte Länder, Themen wie kulinarische Reisen oder Soloreisen, Reisen mit Kindern oder Best Ager.

Die Reiseblogger Szene war überschaubar. Im März 2013 besuchte ich zum ersten Mal die weltweit größte Reisemesse ITB Berlin und traf andere Reiseblogger – ein fantastisches Gefühl!

Und ich weiß noch, wie begeistert ich war, als ich wenig später meine erste Einladung zu einer Gruppenbloggerreise erhielt, es ging nach Spanien.

Reiseblogger Anja Beckmann in FloridaReiseblogger 2017

Fast forward… Inzwischen gibt es geschätzt 2.000 Reiseblogs im deutschsprachigen Raum. Dazu Fashion-, Familien- oder Foodblogger, die auch über Reisen schreiben.

Meine Lieblinge verrate ich dir in diesem Artikel: Reiseblogs – die 50 besten Reiseblogger.

Viel mehr Konkurrenz, aber auch viel mehr Möglichkeiten als früher gibt es heute. Seien es gesponserte Beiträge, Kampagnen oder das Schreiben für Destinations- und Unternehmensblogs.

1) Mein Erfolgsrezept als Reiseblogger

„Was ist dein Erfolgsrezept?“, fragte mich ein Teilnehmer unseres 13. Reiseblogger Treffens in Hannover bei meinem Vortrag. Das wäre die Chance gewesen, ein E-Book auf den Markt zu bringen. 🙂

Aber ernsthaft: Erfolg definiert sich für jeden anders. Ich glaube, dass ich mit meinem Reiseblog heute da bin, wo ich bin, weil Reisen meine große Liebe ist.

Ein Hobby, das zum Beruf wurde. Und in das ich schon viel Herzblut, Zeit und Geld gesteckt habe. Wie viel? Das mag ich gar nicht nachrechnen…

Viele Kenntnisse brachte ich schon mit:

  • als ehemalige Journalistin das Texten und Fotografieren
  • als ehemalige PR-Beraterin und Pressesprecherin das Wissen um Vermarktungsmöglichkeiten und ein großes Kontaktnetzwerk
  • als freie Social Media Beraterin Ahnung von den Plattformen

2) Ständige Weiterentwicklung

„Die einzige Konstante ist die Veränderung“, das ist mein Lieblingszitat. Als Reiseblogger habe ich mich ständig weiterentwickelt.

Wenn ich mir meine ersten Artikel anschaue, waren sie sehr kurz. Und die Fotos? Na ja, da gab es noch Optimierungsmöglichkeiten…

Auch manche Reiseziele oder Kooperationspartner passten nicht ganz zu mir. Ich musste meinen Weg erst finden.

Ich habe mich als Reiseblogger noch nie gelangweilt. Du kannst immer noch mehr machen und ständig gibt es neue Entwicklungen, z. B. bei Social Media. Stressig? Manchmal! Aber mir macht es vor allem Spaß.

3) Aufgeben ist nicht!

Trotzdem habe ich in den 4 1/2 Jahren des Reisebloggens ein paarmal überlegt, mein Blog nur noch als Hobby weiterzuführen.

Da hilft mir der Dickschädel, den ich von meinem Opa geerbt habe. Tiefphasen sind nicht schön, aber es geht danach immer wieder bergauf. Also dranbleiben…

4) Blogger sind immer noch Exoten

Ich ernte großes Erstaunen, wenn ich von meinem Reiseblogger Job erzähle. Ob auf Partys, im Taxi oder beim Friseur.

Die häufigste Frage: „Und damit kann man Geld verdienen?“. Aber ja… Auch wenn es oft nicht ganz einfach ist.

5) Jeder hat ein anderes Ziel als Reiseblogger

Und das ist gut so. Einige wollen wie ich damit Geld verdienen, müssen dafür eine gewisse Reichweite erzielen oder eine lohnenswerte Nische besetzen.

Andere möchten nur ihre Reiseleidenschaft teilen oder suchen Abwechslung zum Hauptjob.

6) Reisebloggen ist Arbeit, viel Arbeit

„Bei dir sieht alles immer so mühelos aus“, meinte eine Teilnehmerin des Reiseblogger Treffens zu mir. Als ich mich von meinem Lachanfall wieder erholt habe, wurde ich nachdenklich.

Vielleicht liegt es daran, dass so viel hinter den Kulissen passiert? Und dass die Bilder von mir an Stränden oder in fernen Städten oft einen falschen Eindruck vermitteln?

Nämlich dass ich gerade Urlaub mache. Nicht, dass ich im Ausland arbeite. Denn das kann anstrengend werden, mal ganz abgesehen von Jetlag, Temperaturunterschieden und fremden Umgebungen.

Ich bin rund vier Monate pro Jahr auf Reisen – meist für mein Blog. Dann mache ich Fotos und Videos, recherchiere für die Blogbeiträge und poste auf Social Media.

Zuhause wähle ich Bilder aus, bearbeite sie, schreibe den Artikel, verbreite ihn über Social Media und beantworte Kommentare.

Im Kölner Homeoffice arbeite ich 12 bis 14 Stunden pro Werktag, rund die Hälfte für mein Blog. Ansonsten verdiene ich mein Geld vor allem durch Blogger Relations Beratung und Seminare.

7) Ein professionelles Reiseblog kostet Geld

Wie war das: Wenn du Geld verdienen willst, musst du welches investieren.

Ich habe im Laufe der Zeit viel ausgegeben für Markeneintragung, Logo, technischen Support, Kameras, Smartphone, Notebook oder Kongressbesuche. Und nicht zuletzt für die Reisen, z. B. zum Jahresanfang nach Thailand und Australien.

Deshalb freue ich mich sehr, dass über Kooperationspartner etwas hereinkommt.

8) Als Reiseblogger wirst du nicht schnell reich und berühmt

Gut leben in einer deutschen Großstadt können wohl nur die wenigsten von ihrem Reiseblogger Job.

Geld oder Fame sollten nicht Grund für das Bloggen sein. Auch nicht die „kostenlosen“ Bloggerreisen. Ich nehme nur noch an sehr wenigen teil. Denn während dieser Zeit kann ich keine Kundenprojekte bearbeiten und muss danach noch Zeit aufwenden für das Artikelschreiben.

Mir macht das Reisen immer noch sehr viel Spaß, ebenso wie das Schreiben und Fotografieren sowie der Austausch mit anderen. Und ich liebe die Freiheit, die die Selbstständigkeit mit sich bringt.

Dafür lebe ich mit schwankenden Auftragslagen, langen Arbeitstagen und manchmal Ärger – wenn etwa mal wieder die Technik spinnt.

9) Fokus für das Reiseblog wählen

Ich schreibe über Strandurlaub, Städtereisen, Roadtrips und Food. Diese Schwerpunkte sind seit meinen Bloggeranfängen gleich geblieben.

Verändert hat sich jedoch mein Reisestil: Vom Backpacker zu Weltreisezeiten bin ich nun bei komfortablen, aber bezahlbaren Reisen angekommen.

Auf der Weltreise war ich weitgehend allein unterwegs, heute reise ich am liebsten mit Carsten oder einer Freundin.

10) Blogname: unverwechselbar & flexibel

Ich bin auf Travel on Toast gekommen, weil ich über Reisen und Essen schreiben wollte. Der Blogname gab mir Raum für Entwicklungen.

Andere ärgern sich, weil sie mit einem Namen für ein Foodblog gestartet sind und heute lieber über Reisen schreiben. Begriffe wie „Backpacker“ legen einen auf ein Reisebudget fest, „Solo Traveller“ auf einen Beziehungsstatus.

11) Ein Logo ist mir wichtig

Inzwischen habe ich das dritte Logo, es waren Weiterentwicklungen.

Jetzt ist nur noch mein Kopf mit den roten Haaren zu sehen, daran erkennen mich die meisten Leute. Stilfreund Roberto hat es gestaltet, den ich aus der Sixtiesszene kenne.

Ich liebe mein jetziges Logo. Denn es passt zu mir, ist schlicht und dennoch wiedererkennbar.

12) Fehler Nr. 1: Datum in Artikel-URLs

„Mistakes are proof that you are trying“ – das habe ich gerade erst gelesen. Stimmt!

Was auch immer mich geritten hat, beim Blogstart das Datum in die Artikel-URLs zu nehmen, das war ein Fehler. Denn so konnte ich einen Artikel nicht aktualisieren und auf ein neues Datum setzen, die URL hätte sich geändert. Nicht gut für Google…

Inzwischen habe ich das Datum aus den URLs genommen. Bei technischen Fragen hole ich mir immer Unterstützung bei Bastamedia aus Köln, wie beim kürzlich geschehenen Relaunch meines Blogs.

13) WordPress + ich = Liebe

Ich habe schon mit einigen Content Management Systemen gearbeitet. Aber mit keinem kam ich so gut zurecht wie mit WordPress. Ich nutze ein selbstgehostetes Premium Theme.

14) Lightroom + ich = Liebe auf den 2. Blick

Ich habe Artikel dazu gelesen und YouTube Tutorials geschaut. Ich wurde nicht richtig schlau aus Lightroom.

Bis es mir ein Fotojournalist auf einer Frankreichpressereise zeigte. Ich werde ihm ewig dafür dankbar sein!

15) Fehler Nr. 2: Eine Spiegelreflexkamera kaufen

Nach einiger Recherche habe ich mich damals für die Canon 70D entschieden. Auch lag sie gut in der Hand.

Nach vielen Reisen damit empfinde ich sie nur noch als lästig. Sie ist mir einfach zu schwer. Und so groß, dass ich damit immer auffalle. Muss ja nicht sein…

Meine nächste Anschaffung wird deshalb eine Systemkamera sein. Ich liebäugele mit der Olympus PEN.

16) Das Smartphone als Kamera immer dabei

Ich liebe mein iPhone 7 Plus. Es macht schöne Fotos und Videos, so lange es nicht zu dunkel oder das Motiv zu weit weg ist.

Es ist zwar recht groß. Aber es passt immer noch in die Handtasche und ist schnell gezückt.

17) Nur eigene Fotos verwenden

Für mein Reiseblog setze ich ausschließlich eigene Fotos ein.

Ich nutze keine Stockbilder, sie sind mir zu unpersönlich. Auch PR-Bilder verwende ich nicht, da viele Blogger schon Ärger wegen der Bildrechte hatten.

18) Ein Bildarchiv hilft

Durch die Weltreise und inzwischen 4 1/2 Jahre Reisebloggen habe ich viele Bilder gesammelt.

Das macht es mir leicht, wenn ich einen ortsunabhängigen Artikel mit Fotos versehen möchte – wie diesen Beitrag.

Die ersten beiden Bilder stammen von meiner Weltreise, das dritte Foto von der Florida Rundreise im Mai 2017.

19) Gute Beitragshäufigkeit

Ich versuche vier- bis sechsmal pro Monat zu posten. Denn ich brauche für jeden Artikel mit Fotos vier bis acht Stunden.

Manchmal bin ich richtig im Flow. Dann geht es schneller. Persönliche Artikel wie dieser hier sind deutlich schneller fertig als Beiträge, für die ich erst noch recherchieren muss.

Die Artikel schreibe ich übrigens meist in der Notizfunktion meines Smartphones.

Einen Redaktionsplan in Excel habe ich geführt, als ich noch ein Autorenteam hatte. Inzwischen notiere ich mir nur noch Artikelideen in einer Liste.

20) Optimale Länge der Blogartikel

Die meisten meiner Artikel sind 1.000 bis 2.000 Wörter lang, mit 20 bis 30 Fotos. Dazwischen streue ich kürzere Beiträge zu „kleineren“ Themen. Also etwa statt zu Thailand zu einer Skybar in Bangkok.

21) Fehler Nr. 3: Mit Autoren arbeiten

Eine Zeitlang habe mit einem festen Autorenteam gearbeitet. Alles talentierte, schlaue und nette Menschen.

Trotz des Namens im Artikeleinstieg, Fotos des Autoren und Autorenbox dachten trotzdem viele, die Artikel seien von mir.

Auch brauchte ich viel Zeit zum Nachbearbeiten von Artikeln und Fotos. Deshalb arbeite ich seit einiger Zeit wieder allein.

22) Sich vernetzen mit anderen Reisebloggern

Wenn du neu mit einem Blog startest, kann ich dir nur raten: Tausche dich mit anderen aus.

Denn man hat viele Themen gemeinsam, z. B. Suchmaschinenoptimierung, Fotobearbeitung oder Umgang mit Kooperationspartnern.

Kontakte kannst du knüpfen auf der Reisemesse ITB Berlin, bei Bloggertreffen oder du verabredest dich auf einen Kaffee mit Bloggern aus deiner Region.

Reisebloggerballungsgebiete sind Nordrhein-Westfalen und Berlin, dort gibt es besonders viele.

23) Verschiedene Trafficquellen für’s Reiseblog

Mein Traffic kommt vor allem über Google, da ist das Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) wichtig.

Bei Social Media ist vor allem Pinterest hilfreich für mehr Traffic.

Gerade im Bereich Social Media tut sich immer viel, deshalb solltest du kontinuierlich schauen, welche Netzwerke für dich hilfreich sind. Ich lege den Fokus auf Pinterest, Facebook und Instagram.

Außerdem habe ich schon viele Interviews für klassische Medien gegeben. Besonders aufregend waren die Liveauftritte im Fernsehen. An Traffic kommt dabei meist nicht so sehr viel herum, auch ist es nur kurzfristig.

24) Besser auf den Richtigen (Kooperationspartner) warten

In meinem Mailpostfach landen jeden Tag viele Anfragen. 90 Prozent lösche ich, weil sie nicht zu meinen Blogthemen passen. So schreibe ich nicht über Winterurlaub, Familienreisen (ich habe keine Kinder) oder Reisen mit Hund (ich besitze noch keinen).

Auch kennzeichne ich Werbung und setze die Links auf Nofollow. Zu beiden Themen gibt es schon zahlreiche Artikel im Netz, schau mal nach.

Mit den wenigen Kooperationspartnern, die passen, spreche ich dann die Konditionen ab. Bei neuen Partnern lasse ich mir den Betrag per Vorkasse zahlen. Zu oft bin ich schon offenen Rechnungen monatelang nachgejagt.

Übrigens spreche ich auch selbst Destinationen oder Unternehmen an. Ich schicke ihnen eine Mail, stelle mein Blog vor und sage, was ich mir als Kooperation vorstellen kann und was die Gegenseite davon hat. Den Link zum Mediakit füge ich bei.

25) Ein Mediakit hilft bei Kooperationen

Ich arbeite ja nicht nur als Reiseblogger, sondern unterstütze auch Unternehmen, Destinationen und PR-Agenturen bei Blogger Relations. Deshalb weiß ich, wie hilfreich es ist, wenn ein Blogger das Mediakit mit den wichtigsten Daten öffentlich hat. Das spart mir die Anfrage und ich kann direkt schauen, ob der Blogger passt.

Ansonsten kann ich dir nur sagen: Viel Vergnügen mit deinem Reiseblog! Mir hat es 4 1/2 Jahre mit sehr viel Spaß, unvergesslichen Reisen und netten Kontakten gebracht.

Übrigens: Vielleicht möchtest du noch mehr erfahren. Wegen der vielen Nachfragen biete ich ein Reiseblogger Coaching an, für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Anja Beckmann

Gründerin & Reiseblogger bei Travel on Toast
Ein Jahr Weltreise war nicht genug. Es zieht mich immer wieder in die Ferne, der Sonne entgegen - zu Traumstränden, lebendigen Städten, Roadtrips und leckerem Essen. 2012 habe ich Travel on Toast gegründet, heute unter den Top 10 der deutschsprachigen Reiseblogs. Ich bringe dich hier zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps - damit deine Reise unvergesslich wird!

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20 Kommentare

  • Antworten
    Thomas
    14. August 2017 um 11:22

    Hallo Anja,
    der Punkt mit den Daten in den URLs, beschäftigt und ärgert mich auch. Wie hast Du das denn gelöst? Da bleibt eigentlich nur in den sauren Apfel beißen und irgendwann einen Schnitt machen, oder? Ideal wäre ja, alle alten Artikel so zu lassen und die neuen URLs ohne Datum zu erstellen. Aber ob das technisch irgendwie möglich ist?
    Was die Kamera angeht, habe ich auch mal den Schritt von der Spiegelreflex weg zu einer kleinen Kompakten gemacht. Ich war auch das Schleppen leid, habe mich aber hinterher geärgert. Mittlerweile nehme ich doch wieder die Spiegelreflex fast überall hin mit. Der Qualitätsunterschied ist oft doch sehr groß.
    Liebe Grüße
    Thomas

    • Antworten
      Anja Beckmann
      15. August 2017 um 15:27

      Hallo Thomas,

      bei mir wurden alle URLs umgestellt und Bastamedia hat ein Redirect eingerichtet. Es gab keine Verluste bei den Besucherzahlen, sondern die Google Analytics Zahlen stiegen an.

      Hast du eine Kompakt- oder eine Systemkamera? Denn bei letzterer gibt es – soweit ich weiß – keine großartigen Qualitätsunterschiede mehr.

      Liebe Grüße
      Anja

      • Antworten
        Thomas
        16. August 2017 um 09:29

        Hallo Anja,
        vielleicht sollte ich auch mal drüber nachdenken das so umzustellen. Trotz redirect habe ich aber irgendwie Angst, einige Links zu vergessen…
        Ich habe eine Kompaktkamera. Über Systemkameras denke ich immer mal wieder nach. Allerdings entscheide ich mich doch immer wieder dagegen. Wechselobjektive müsste ich da auch mitnehmen und hätte entsprechend keinen großen Vorteil mehr.
        Liebe Grüße
        Thomas

        • Antworten
          Anja Beckmann
          16. August 2017 um 11:50

          Hallo Thomas,

          der Redirect ist eine Art Formel, die auf alle URLs verweist. Ein Vergessen gibt es da nicht, soweit ich weiß.

          Aber falls du dich da nicht auskennst, würde ich mal mit einem Experten sprechen. Ich lagere alles aus, was ich selbst nicht leisten kann – in diesem Fall an Bastamedia.

          Ich sehe schon einen Unterschied zwischen Spiegelreflexkamera und Systemkamera: Letztere ist leichter und viel weniger auffällig.

          Bei meiner 70D passiert es mir regelmäßig, dass Leute in weiter Ferne zu mir schauen oder mir sogar winken. Liegt vielleicht auch an meiner Größe von 1,80 Metern und roten Haaren. 🙂

          Deshalb lege ich mir wohl eine Systemkamera zu.

          Liebe Grüße
          Anja

  • Antworten
    Ina
    13. August 2017 um 19:49

    Hallo Anja,
    und da ist er schon 🙂 der Artikel der mir als Blogger Frischling noch gefehlt hat…. 🙂
    SEO scheinst du perfekt zu beherrschen, denn du stehst ganz oben wenn man „Reiseblogs“ bei Google eingibt. Danke für den Tip mit Pinterest. Da hab ich mich bisher nicht ran getraut.
    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg
    Ina

    • Antworten
      Anja Beckmann
      13. August 2017 um 20:54

      Hallo Ina,

      wie schön, dass dir mein Artikel weiterhilft!

      Pinterest ist gar nicht so schwer. Schöne Pins kannst du etwa mit Canva gestalten.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Alex
    13. August 2017 um 13:07

    Toll zusammengefasst! Ich könnte mir auch kaum vorstellen, mit einem Autorenteam zu arbeiten, weil mein Blog einfach etwas persönliches ist und das auch bleiben soll. Trotzdem wollte ich unbedingt mit meiner besten Freundin gemeinsam noch einen Reiseblog starten – nur während ich jetzt mein Wissen einsetzen kann, muss sie noch einiges lernen. Ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt 🙂

    • Antworten
      Anja Beckmann
      13. August 2017 um 20:48

      Das klingt spannend, ich wünsche euch beiden viel Spaß und Erfolg!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Andreas Kogler
    12. August 2017 um 18:25

    Hallo Anja,
    vielen Dank für den super interessanten Artikel. Ich blogge ja erst seit knapp einem halben Jahr, habe aber an vielen Stellen leise „genau“ gesagt! Hätte nie gedacht, dass bloggen richtige Arbeit sein kann! Leider konnte ich nicht nach Hannover kommen, um Dich und andere Blogger kennenzulernen, komme gerade aus Kuba zurück (übrigens mit meiner Systemkamera Olympus E-M10… 🙂 und arbeite jetzt an den Blogartikeln. Wünsche Dir weiterhin viel Spaß und Erfolg als Reisebloggerin. Liebe Grüße, Andreas

    • Antworten
      Anja Beckmann
      13. August 2017 um 11:07

      Hallo Andreas,

      schade, dass du nicht beim Reiseblogger Treffen dabei sein konntest. Ich fand es wieder toll, so viele vertraute und neue Gesichter zu sehen.

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    jenny from the blog
    11. August 2017 um 16:50

    Toller Artikel 👌🏼 Vor allem bei Punkt 6 und 12 hab‘ ich mich so ein *klitzekleines* bisschen wiedergefunden 🙈

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. August 2017 um 18:14

      Vielen Dank! Puh, dann bin ich ja froh, dass 12 nicht nur mir passiert ist. 🙂

      Liebe Grüße
      Anja

      • Antworten
        Holger
        14. August 2017 um 21:55

        Punkt zwölf passiert jedem mal 😉
        Aber warum kein Datum am Beitrag? Gibt es dafür auch einen seorelevanten Grund? Als Blogger würde mich das sehr interessieren, denn als Leser lege ich sehr viel Wert auf ein Datum, besonders dann wenn ich mich über Reisen informieren. Wenn ein Artikel schon etwas älter ist, dann kann es sein, das die Informationen darin nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. In deinem Fall kann ich mich auch anhand der Kommentare orientieren von wann ein Artikel stammt, fehlen die aber, stehe ich etwas im Dunkeln.

        • Antworten
          Anja Beckmann
          15. August 2017 um 15:29

          Meinst du, das passiert jedem mal? 🙂

          Ich versuche immer, meine meistgelesenen Artikel aktuell zu halten. Dann passt das…

          Liebe Grüße
          Anja

  • Antworten
    Anneli
    11. August 2017 um 09:32

    Liebe Anja,
    klasse Artikel! Meinen Blog gibt es ja erst seit Anfang des Jahres und ich kämpfe teilweise noch sehr mit Technik, SEO und solchen Sachen. Ich hatte dich beim Reisebloggertreffen gefragt, ab wann du das Gefühl hattest, alles im Griff zu haben – da musstest du auch lachen…das fand ich sehr beruhigend und es hat mir Mut gemacht. 😉
    LG, Anneli

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. August 2017 um 16:09

      Liebe Anneli,

      ich glaube, ein Blog ist wirklich wie ein Baby. Es entwickelt sich und ständig kommen neue Aufgaben hinzu.

      Aber gerade das macht mir Spaß. Auch wenn es manchmal für mich nicht einfach ist, alles unter einen Hut zu bekommen.

      Liebe Grüße

      Anja

  • Antworten
    Laura-Lee
    11. August 2017 um 09:19

    Hi Anja,
    da hast du wirklich eine Menge gelernt und sprichst mir mal wieder mit vielen Punkten aus der Seele. Man lernt doch so einiges dazu. Wäre auch komisch, wenn nicht. 😉 Ich finde es wunderbar, dass ich dich schon in den Anfängen kennenlernen durfte. Man, ist es schon lange her, dass wir am Plaça del Pi in Barcelona zusammen Tapas gegessen haben.
    Was deine neue Kamerawahl angeht: Ich habe mir vor ein paar Wochen ebenfalls eine Systemkamera gegönnt und bin total begeistert. Es handelt sich bei meiner um die Panasonic Lumix DC-GX800. Die macht 4k Videos und Fotos und man kann natürlich das Objektiv austauschen. Wirklich toll! 🙂
    Liebe Grüsse und auf noch ganz viele weitere Jahre,
    Laura-Lee

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. August 2017 um 16:05

      Hallo Laura-Lee,

      ich kann mich auch noch an unser erstes Treffen erinnern. 🙂 Und ich finde es klasse, dass der Kontakt über die lange Zeit erhalten geblieben ist und wir uns immer mal wieder irgendwo sehen.

      Vielen Dank für den Kameratipp, die schaue ich mir mal an!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Marc
    11. August 2017 um 09:02

    Hallo Anja.

    Ein schöner Beitrag, fasst sehr gut zusammen wie das als Reiseblogger so ist.

    Nummer drei ist am wichtigsten, ganz klar mein Haupt-Learning! 🙂

    Liebe Grüße,
    Marc

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. August 2017 um 16:03

      Hallo Marc,

      wie schön, dass dir mein Beitrag gefällt! Ja, Durchhalten finde ich auch wichtig. Selbst wenn es mal knirscht und alles nur noch schwer fällt…

      Liebe Grüße und bis hoffentlich bald mal wieder
      Anja

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