Sparen im Alltag: 23 Tipps für mehr Geld zum Reisen

Sparen im Alltag: 23 Tipps für mehr Geld zum Reisen

Dieser Beitrag enthält Werbung für die Targobank. Jeden Tag etwas sparen. Klingt nicht aufregend? Wie wäre es mit: Ich spare, um mir die Traumreise leisten zu können. Für meine einjährige Weltreise habe ich lange gespart, bei der Australienreise Anfang des Jahres ging es schneller. Hier kommen meine 23 Tipps für’s Sparen im Alltag.

Opera House in SydneyArtikelreihe „Reisen & Geld“

Jeden Monat erscheint auf meinem Blog einer neuer Betrag zum Thema „Reisen & Geld“.

Die Reihe findet in Kooperation mit der Targobank statt, deren Premium-Kreditkarte ich nutze. Damit kann ich auf Reisen ohne Bargeldauszahlungsgebühr Geld abheben. Dazu bietet sie weitere Vorteile wie Versicherungen und ein Bonussystem.

Diese Artikel sind etwa schon erschienen:

Sparen im Urlaub – meine Tipps nach 55 Ländern
Ortsunabhängiges Arbeiten: Wie du auf Reisen Geld verdienen kannst
Reisekasse: 10 Tipps für Urlaub & Geld
Kreditkarte im Ausland: Tipps für deinen Urlaub

Auf der Website der Targobank findest du übrigens ein Reisespecial, z. B. mit Tipps zu den günstigsten Urlaubsländern.

Sparen im AlltagMeine 23 Tipps für’s Sparen im Alltag

1) Sparziel setzen

Mit fällt es leichter zu sparen, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. In diesem Jahr wollte ich noch mal nach Australien, dafür sparte ich ein halbes Jahr im Alltag.

Im Januar ging es dann nach Melbourne mit der Great Ocean Road, Sydney, Brisbane und Byron Bay – australische Sommerhitze statt deutschem Winter.

Ich hatte vorher überschlagen, wie teuer Flüge, Unterkunft, Transport und Essen circa werden würden. Diesen Betrag setzte ich als Sparziel.

2) Extrakonto für die Reise

Wenn ich weiß, ich brauche für die Reise x Euro und habe x Monate Zeit zum Sparen, breche ich das entsprechend herunter. Den Betrag überweise ich monatlich auf ein Extrakonto.

Hier findest du übrigens meine Tipps für’s Sparen im Urlaub.

3) Niedrige Miete

Erst im Oktober bin ich innerhalb von Köln umgezogen. Die Wohnung ist nun deutlich größer als die zuvor und hat einen Balkon, die Miete ist dafür 100 Euro teurer.

Irgendwann habe ich gemerkt: Ich brauche gar nicht so viel Platz. Und die Miete frisst unnötig viel von meinem Einkommen.

Im September ziehe ich erneut um, ins günstigere Mönchengladbach. Da ich mir die Kosten für die Wohnung mit Carsten teile, bleibt mehr Geld zum Reisen.

4) Sparen im Alltag: Kein Auto

Ich habe seit meinem Studium immer in Großstädten gewohnt. Wegen der guten Verkehrsanbindung kann ich auf ein Auto verzichten – ich finde sowieso keinen Parkplatz.

Stattdessen besitze ich eine Monatskarte für den Kölner Nahverkehr und eine BahnCard 50 für weitere Bahnstrecken.

5) Verzicht auf Markenkleidung

Meine Kleidung muss nicht von einer bestimmten Marke sein. Das spart Geld.

6) Kleidung: Sales & Secondhand

Ich habe trotzdem Lieblingslabels wie Boden, 1.2.3., Marimekko, Hallhuber oder Esprit. Da warte ich oft auf den Sale.

Auch kaufe ich einiges in Secondhandläden ein. Gut für die Umwelt, gut für den Geldbeutel…

7) Kleiderschrank sortieren

Einmal im Jahr räume ich meinen Kleiderschrank auf. Dabei finde ich Teile, die ich nie getragen habe und verkaufen kann. Andere entdecke ich wieder und trage sie häufiger, anstatt mir Neues zu kaufen.

8) Kosmetikartikel – Mix aus teurer und günstig

Mein Hermès-Parfum muss sein, ebenso wie einige Produkte von Kiehl’s. Ansonsten setze ich auf günstige Naturkosmetik, die oft auch vegan ist.

9) Produkte aufbrauchen

Kennst du das? Wenn ich mir etwas Gutes tun möchte, kaufe ich mir Pflegeprodukte. Inzwischen habe ich lange Reihen an Shampoos, Haarkuren und Bodylotions. Ich verbrauche jetzt erst einmal alles, bevor ich etwas Neues besorge.

10) Nahrungsmittel günstig kaufen

Oft gehen wir zum Discounter, da gibt es ebenfalls ein breites Sortiment und hochwertige Produkte. Ansonsten entscheiden wir uns für den klassischen Supermarkt, schauen auch dort auf die Preise. Häufig kaufen wir etwa Eigenmarken statt Markenprodukte ein. Ich versuche Gemüse und Obst immer regional und saisonal zu kaufen.

Ich spare auch dadurch, dass ich sehr wenig Fleisch esse.

11) Sparen im Alltag: Selber kochen

Das muss ich noch üben… Ich esse sehr gerne, kann aber nicht besonders gut kochen. Da ich meist nur für uns beide Essen zubereite, lohnt es sich, mehr zu kochen und dies dann einzufrieren. Oder Freunde zum Essen einzuladen.

Ich arbeite im Homeoffice, esse also auch zu Hause. Das Selbstgekochte kannst du jedoch ebenfalls ins Büro mitnehmen.

12) Keine Softdrinks

Ich habe eine Zeitlang viel Cola Zero getrunken, danach Mate. Beides vermutlich nicht gesund und ziemlich teuer. Damit aufzuhören, fiel mir nicht schwer. Nur auf Kaffee kann ich nicht verzichten.

13) Wasser mit Geschmack

Inzwischen trinke ich meist Wasser. Für den Geschmack fülle ich es in eine Karaffe und gebe gefrorene Früchte dazu. Auch frische Minze und Orangen- oder Zitronenscheiben machen sich gut.

14) Günstiger Handyvertrag

Meinen Handyvertrag überprüfe ich immer, wenn er abläuft: Passt der Tarif noch? Oder kann ich einen günstigeren buchen?

Für mein iPad bezahle ich etwa das Mobilnetz. Dabei nutze ich es eigentlich nur im Wifi-Netz. Also kündige ich diesen Tarif jetzt.

15) Versicherungen checken

Auch Versicherungen können teuer werden. Hast du welche, die überflüssig oder zu teuer sind?

Als Selbstständige besitze ich diese Versicherungen:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Rentenversicherung

Außerdem habe ich meine Technik (Kameras, Notebook, Tablet und Smartphone) gegen Diebstahl und Unfall versichert. Denn es sind mein Arbeitsgeräte. Wenn es kaputt geht, brauche ich neues.

Das Gute: Bei meiner Premium-Kreditkarte der Targobank sind einige Versicherungen erhalten: u. a. Reiserücktrittsversicherung, Familien-Auslandsreise-Krankenversicherung, Gepäckverspätungs- oder Flugverspätungs-/Flugausfall-Versicherung und Verkehrsmittel-Unfallversicherung.

16) Vom Fitnessstudio abmelden

Ich wünschte, ich würde Sport so sehr lieben wie gutes Essen. Das ist leider nicht der Fall…

Als ich noch einen Monatsvertrag im Fitnessstudio hatte, wurden die einzelnen Stunden oft teuer. Denn ich ging – etwa wegen meiner Reisen – selten hin.

17) Alternativen zum Fitnessstudio

Carsten geht im Park laufen, das ist umsonst. Ich fahre lieber mit dem Fahrrad, mache Yoga auf dem Balkon oder laufe durch Städte. Zählt der Einkaufsbummel als Sport? Bestimmt, oder?

Wenn es draußen kälter wird, mache ich drinnen Yoga, Pilates oder nutze Fitnessvideos bei YouTube.

18) Cafébesuche reduzieren

Ohne Koffein läuft bei mir nix. Anstatt mir aber mit meinem Automaten eine Latte zuzubereiten und mich auf den Balkon zu setzen, ging ich bisher häufig in ein Café.

In letzter Zeit treffe ich mich stattdessen meist mit Freundinnen auf dem Balkon.

19) Weniger Restaurantbesuche

Ich liebe Essen, ich liebe Restaurants. Eine Freundin spart, indem sie nur noch einmal pro Monat auswärts essen geht. Ein großer Posten, bei dem ich auch herunterschrauben möchte.

Das fällt mir allerdings am schwersten. Hier in Köln gibt es unzählige tolle Restaurants und Cafés. Und ich probiere so gerne Neues aus…

20) Sparen im Alltag: Zeitschriften

Einen Kaffee trinken und dabei durch Zeitschriften blättern, gibt es etwas Schöneres? Ich kaufe inzwischen keine Zeitschriften mehr, weil sich das irgendwann ziemlich summiert hat.

Zeitschriften lesen ich nur noch bei den selteneren Cafébesuchen oder beim Friseur.

21) Seltener ins Kino

Der Kinobesuch ist inzwischen ziemlich teuer geworden – mit Eintritt, Getränk und Popcorn. An manchen Tagen ist es jedoch günstiger, schau mal in das Programm deines Lieblingskinos.

22) Abo für Serien & Filme

Ich bin ein Serienjunkie, liebe True Blood, The Walking Dead oder Game of Thrones.

Einige muss ich mir bei iTunes kaufen, für andere habe ich Netflix abonniert. Für rund zehn Euro pro Monat kann ich Serien und Filme schauen – in der Originalversion, über das iPad wann und wo ich will und ohne Werbung. Sogar im Ausland funktioniert das. Und Carsten kann auf einem zweiten Gerät gleichzeitig schauen.

23) eBook Flatrate

Auch für Bücher habe ich ein Abo, eine eBook Flatrate. Bei Skoobe bezahle ich rund zehn Euro pro Monat. Leider gibt es da nicht so viele englischsprachige Bücher, wie ich gerne hätte. Aber bei den deutschsprachigen Büchern werde ich oft fündig.

Was sind deine Tipps für’s Sparen im Alltag?

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Jeden Tag etwas sparen, um sich die Traumreise leisten zu können. Für meine einjährige Weltreise habe ich lange gespart, bei der Australienreise Anfang des Jahres ging es schneller. Auf dem Reiseblog findet ihr meine 23 Tipps für's Sparen im Alltag.

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Anja Beckmann

Gründerin & Reiseblogger bei Travel on Toast
Ein Jahr Weltreise war nicht genug. Es zieht mich immer wieder in die Ferne, der Sonne entgegen - zu Traumstränden, lebendigen Städten, Roadtrips und leckerem Essen. 2012 habe ich Travel on Toast gegründet, heute unter den Top 10 der deutschsprachigen Reiseblogs. Ich bringe dich hier zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps - damit deine Reise unvergesslich wird!

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8 Kommentare

  • Antworten
    Lesefuchs
    12. August 2017 um 17:30

    Mein Geheimtip ist die Stadtbibliothek. Viele wissen nicht wie umfangreich das Angebot ist, es gibt meist nicht nur Bücher, sondern viele Filme und Serien sowie umfangreiche online Angebote, auch englischsprachige ebooks usw.. Daher ist das mein Spartip. Wenn ich meinen Jahresbeitrag mit der oben genannten ebook Flat vergleiche, spare ich im Jahresvergleich 100 Euro. 😉 Ist allerdings je nach Stadt unterschiedlich, auch das online Zeitschriftenangebot ist auf die jeweilige Nutzernachfrage in der Stadt ausgerichtet.

    Wer richtig sparen will bringt sich den Kaffee von zuhause im Widerverwendbaren to go Becher in die Bibliothek mit und stöbert dort in den aktuellen print Zeitschriften, das geht in meiner Bibliothek ganz wunderbar. Der Rest lädt sie sich wahrscheinlich auf den jeweiligen Reader und genießt unterwegs.

    • Antworten
      Anja Beckmann
      13. August 2017 um 10:56

      Hallo,

      vielen Dank für deinen Tipp!

      Ich muss gestehen, ich war vermutlich vor zehn Jahren das letzte Mal in einer Stadtbücherei. Da ich viel unterwegs bin, nutze ich alles auf dem iPad – und da finde ich die Kosten für Netflix und Skoobe überschaubar.

      Viele Grüße
      Anja

  • Antworten
    Christina
    8. August 2017 um 09:19

    Ja, der Kleinkram summiert sich. Ein Haushaltsbuch gibt einen super Überblick, wo sich sparen lässt. Wenn man sich Budgets setzt, setzt man automatisch Prioritäten. Lieber verzichte ich beim Weggehen auf das x-te Getränk und leiste mir dafür eine Pediküre. Als Beispiel. Wenn man im Haushaltsbuch die Budgets so setzt, dass ein Sparbetrag übrig bleibt, ist das ein Selbstläufer. Nur akurat muss man dafür sein. LG Christina

    • Antworten
      Anja Beckmann
      11. August 2017 um 15:58

      Hallo Christina,

      hast du ein Haushaltsbuch aus Papier oder nutzt du eine App? Ich habe auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, alles zu notieren. Aber ist das nicht ziemlich aufwändig?

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Anja
    7. August 2017 um 20:29

    Ich arbeite in einem Provisionsgeschäft. Alles was über meinem Grundgehalt (und ein paar Euro Puffer) hinaus geht, wird automatisch auf mein Sparkonto überwiesen. So habe ich innerhalb von kürzester Zeit wirklich gut gespart.
    Hat sich bei mir also bewährt 🙂

  • Antworten
    Tina
    6. August 2017 um 20:05

    Für mich der klassische Tipp – auf den coffee to go & die Bäckertüte im Berufsalltag verzichten.
    Die meisten Arbeitgeber stellen irgendwie vergünstigten (wenn nicht sogar kostenlosen) Kaffee zur Verfügung und neben der Lunchbox hilft auch entweder zu Hause frühstücken oder sich was mitnehmen. Bei rund 210 Arbeitstage spart man sich alleine beim Kaffee rund 500 €

    • Antworten
      Anja Beckmann
      6. August 2017 um 20:30

      Hallo Tina,

      ja, da kommt relativ einfach und schnell eine schöne Summe zusammen. 🙂

      Liebe Grüße
      Anja

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