Bei dem trüb-nass-kalten Wetter in Köln wollte ich nur noch eins: weg, in die Sonne. Ab Frankfurt flog ich mit Condor in 10 Stunden und 40 Minuten nach Thailand. Ich erzähle euch von meinem Direktflug nach Bangkok.
Ein Monat Asien lag vor mir – mit Stationen in Thailand, Kambodscha und Vietnam. Ich freute mich auf das Wiedersehen mit den drei Ländern.
Der Direktflug nach Bangkok ging netterweise erst gegen vier Uhr nachmittags. Mit Rail & Fly fuhr ich in einer Stunde im ICE von Köln nach Frankfurt.
Als ich angekommen war, lagen im Wartebereich des Gates Zeitschriften zum Mitnehmen aus. Das kannte ich schon von meinen Condorflügen nach Teneriffa oder Mexiko (dort durfte ich sogar mit einer speziellen Genehmigung in Cockpit). Sehr praktisch, Lesefutter für den Flug!
Das Boarding ging superschnell. Ich war in der Premium Economy Class, sie kostete pro Flugstrecke 175 Euro mehr als der normale Flug. Doch das lohnte sich. Ich hatte mehr Beinfreiheit, sehr angenehm bei meiner Größe von 1,80 Metern.
Bei den Zeitschriften gab es noch mal Nachschlag. Aber erst mal war ich damit beschäftigt, mir den Sonnenuntergang in Orange bis Pink anzuschauen.
Das Essen auf dem Direktflug nach Bangkok war lecker: Es gab zuerst Vitello Tonnato. Als Hauptgericht nahm ich Pasta mit Pilzen. Danach aß ich Sauerkirschmus mit roter Grütze und Vanillesauce.
Auch nach zig Flügen habe ich leider immer noch etwas Flugangst. Als Beifahrerin im Auto schlafe ich sofort ein, im Flugzeug klappt das leider selten – bis auf die extralangen Strecken nach Australien oder Neuseeland.
Dieses Mal nickte ich immer nur kurz ein. Da half auch das Overnightkit im hübschen blau-weiß gestreiften Beutel mit Flauschesocken, Ohrenstöpseln und Schlafmaske nichts.
Die meiste Zeit verbrachte ich mit Lesen und Filmegucken. Um vom allgemeinen Screen unabhängig zu sein, hatte ich mir vor dem Flug Filme auf mein iPad geladen.
Ziemlich viel Zeit verbrachte ich auch damit, voller Vorfreude an die Reise zu denken. Meine Freundin Nina und ich hatten verlockende Dinge geplant: Schwimmen und Schnorcheln im Meer, Bootstouren, Märkte, Thaimassagen, die Tempelanlage Angkor Wat und einen Khmer-Kochkurs.
Die Flugzeit verging so ziemlich schnell. Thailand war Deutschland sechs Stunden voraus, morgens um halb neun kam ich an. Eine halbe Stunde früher als geplant, dem günstigen Wind sei Dank.
Auf Nina musste ich noch etwas warten. Sie war früher als ich mit einer anderen Fluglinie ab Zürich gestartet, musste aber in Dubai umsteigen. Sie sollte erst drei Stunden nach mir ankommen.
Hinweis
Condor hat meinen Direktflug nach Bangkok unterstützt. Vielen Dank dafür!
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Anja Beckmann
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