Reise zum Ganges: Zweiter Teil meiner Nordindien Rundreise

Nordindien - Eingang zum TempelBeitrag von Pia Kleine Wieskamp. „Namasté“ hört man in Indien allerorts. Es ist eine allgegenwärtige Grußformel, begleitet von gefalteten Händen, über die der Kopf gebeugt wird. Übersetzt bedeutet Namasté: „Ich grüße das Göttliche in dir“.

Nordindien - Ganges VaranasiEin Bad im heiligen Fluss Ganges in Varanasi
Im Februar 2012 legte ich während einer dreiwöchigen Reise durch Nordindien über 3.000 Kilometer zurück. Meinen Indien-Reisebericht teile ich in zwei Artikel: Der erste Reiseabschnitt beschreibt die ersten 12 Tage der Rajasthan-Rundreise, in denen ich zusammen mit einer Freundin ein Auto samt Fahrer mietete und die Paläste und Sehenswürdigkeiten Rajasthans besuchte.

Im heutigen zweiten Teil berichte ich davon in Nordindien als alleinreisende Frau per Auto, Bahn, Tuk Tuk, Bus, Anhalter, Motorrad, Rikscha und mit einem Fahrer zu reisen. Meine Stationen im zweiten Teil der Reise führten mich von Delhi über Agra, Gwailo, Orchha, Khajuraho, Varansi zurück nach Neu Delhi, Doha und München.

Indien - Altstadt in DelhiIndien als Alleinreisende
Zunächst einmal fühlte ich mich als alleinreisende Frau in Indien gut aufgehoben. Trotz vieler gegenteiliger Berichte in den letzten Jahren, war die Reise in Indien nicht unangenehm oder beängstigend.

Ganz im Gegenteil, gerade Fahrer oder Hotelangestellte haben sich um mich gesorgt und gekümmert, so dass ich mich wohl behütet fühlte. Es mag natürlich auch daran liegen, dass ich bereits zur Gruppe der 50+ zähle, keinen teuren Schmuck trage oder einfach nur Glück hatte.

Nordindien - BahnhofStart in Delhi, der 12 Millionen Hauptstadt
Zunächst ging meine Reise per Eisenbahn nach Agra. Ich reiste in der zweiten Klasse. Meine Vorstellung von der Bahnreise war, gemütlich zu reisen und die Landschaft an mir vorbeiziehen zu sehen. Im Abteil traf ich dann auch nette Mitreisende und wurde schnell zu Snacks und Tee eingeladen.

Da ich nicht rechtzeitig eine Bahnkarte gebuchte hatte, ergatterte ich in Agra nach reichlichem Chaos nur eine Fahrkarte in der dritten Klasse ohne Platzreservierung. Da die verbleibende Entfernung zum Zwischenstopp nur 50 Kilometer betrug, sah ich kein Problem.

Auf dem Bahngleis habe ich mich mit einer Mitreisenden angefreundet, die mit mir in einem „Gender“-Abteil reisen wollte, also einem Waggon, der nur für Frauen und Kinder reserviert ist.

Zunächst einmal kam der Zug, wie so oft, mit Verspätung. Zeit sollte man als Reisender in Indien schon mitbringen. ;-) Der Zug fuhr ein und die Fahrgäste quollen aus den offen Waggontüren heraus oder hatten ihre Plätze auf dem Zugdach. Ich kam mir vor, als ob ich Teil eines alten Films wurde.

Wartende Menschen auf dem Bahnhofsgleis
Zurück zur Bahnreise, gab es also nur die Möglichkeit entweder in dem überfüllten Zug mitzureisen oder ohne Hotel in Agra zu verweilen. Dann drängte sich die Masse in den Zug und mich mit: Ich konnte nicht gegen den Strom ankommen, wurde eingezwängt und die Bahn setzte sich in Bewegung. Tja, somit wurde mir die Entscheidung abgenommen!

Gut war, dass die vergitterten Fensterluken nicht verglast waren. Es gab Luft! Um mich herum herrschte absoluter Platzmangel: Auf, neben und über mir drängten sich Menschen und wir waren eingepfercht wie Vieh. Schnell wurde mir als Ausländerin ein Platz auf einer Sitzbank freigeräumt.

In dem Frauenwaggon nehmen die Männer ganz selbstverständlich die Sitzplätze ein, während die Frauen stehen. Auf einer Sitzbank für maximal vier Personen sitzen sechs Erwachsene und vier Kinder. Solch eine Art der Fortbewegung – wir schafften in drei Stunden 50 Kilometer – versuchte ich nach dieser Erfahrung zu vermeiden.

Meine Mitreisenden verstanden kein Englisch und so unterhielt ich die Kinder mit der Selfie-Foto-Funktion meines Smartphones. Ich war abgelenkt, von der Enge, meine Mitreisenden auch und die Zeit verging schneller als erwartet.

Indien Gwalior JainstatuenGwalior, die Stadt der Hochzeiten
Meine erste Etappe der Weiterreise war die mittelalterliche Stadt Gwalior. Die Festung Gwalior unterscheidet sich durch ihre ungewöhnliche Kachelverzierung von allen anderen Palästen Indiens.

Ein weiterer Höhepunkt des Gwalior Forts sind die Jain-Skulpturen, die in die schroffen Klippen des Tafelberges hineingeschlagen wurden und sich neben dem befahrbaren Weg zum Palastkomplex befinden. Hier sind vierundzwanzig überlebensgroße Stein-Figuren zu sehen. Sie stammen aus dem 15. Jahrhundert und sehen für mich wie Buddha-Statuen aus.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um zum atemberaubenden Fort und den Skulpturen zu gelangen: einerseits über einen befahrbaren Weg und andererseits zu Fuß über einen Pfad mit vielen Stufen.

Da ich mit meinem Handgepäck (Trolley) reiste und noch kein Hotel gefunden hatte, um den Koffer abzugeben, nahm ich den Straßenweg. Es fuhren Busse und Autos an mir vorbei und bald hielt auch ein Privatwagen, die mir einen Mitreise anboten. Es ist durchaus üblich, dass Autos anhalten und Mitreise gegen Benzinbeteiligung anbieten.

Auch hier erfolgte die Unterhaltung teilweise in Zeichensprache. Für entfernte Reisen hat sich ein „Visuelles Wörterbuch“ mit Piktogrammen für Hotel, Bett, Dusche, Essen etc. als sehr gute Anschaffung erwiesen.

Indien - Orcha - Blick Terasse HotelMärchenhafter Blick vom Palast-Hotel in Orcha
Kleiner Indientipp:
Die Suche nach einem Hotelzimmer gestaltete sich nicht einfach. Normalerweise ist die Zimmersuche kein Problem, aber da ich in einem für Hochzeiten beliebten Monat reiste, waren gerade an Wochenenden viele Hotels und Pensionen ausgebucht.

Nach dieser Erfahrung buchte ich mir immer per App mein Zimmer jeweils einen Tag vor Anreise und sparte so viel Zeit mit der Suche. Auch Zugfahrkarten sollten vorbestellt werden – ansonsten ist die Weiterreise nicht garantiert.

In Gwalior fand ich zunächst nur eine Unterkunft für eine Nacht. Ich schaute mich in den Straßen um und kam in eine Hochzeitsgesellschaft. Hierbei ziehen das Brautpaar, Freunde und Verwandte in einem großen Konvoi mit einem Wagen wie im Kölner Karneval mit Band durch die Straßen. Als Ausländerin wurde ich auch direkt aufgefordert mitzufeiern und für Video und Fotos mit der Braut zu posieren.

Nordindien - Tempel in OrchaTierisch gutes Palasthotel in Orchha
Am nächsten Tag fuhr ich per Tuk Tuk nach Orchha weiter, denn dort gibt es ein Hotelzimmer und das sogar in einem Palast. :-) Der Ort war nicht eingeplant, aber eine positive Überraschung.

Die gut erhaltene, mittelalterliche Stadt Orchha liegt auf einer Insel inmitten des Flusses Betwa. Der rechteckige Palast Jahangiri Mahal mit seinen acht Minaretten ist das Wahrzeichen der Stadt. Neben beeindruckenden und romantischen Palästen besitzt Orchha auch einige schöne, ungewöhnliche Tempel.

Unmittelbar am Ufer befinden sich die Chattris, Ehrengrabmäler der ehemaligen Herrscher von Orchha, inmitten verwilderter Gärten. Jedes Grabmal markiert den Verbrennungsort einer bestimmten Person. Auf das Thema Leichenbestattungen komme ich noch einmal später zurück.

 Indien - Waschtag in OrchaNeben dem Palast, beziehungsweise als Teil des Palastes befand sich meine Unterkunft: das Orchha Jahangir Mahal Palace. Von hier hatte ich einen fantastischen Blick über die Stadt, den Fluss, den Palast und das Tal. Im Hotelrestaurant spielten Musiker.

Im Palast nisten Adler und Geier, welch wundervolle Überraschung. Auch Kingfisher (Eisvögel) und weitere mir unbekannte Vögel kann ich vor Ort beobachten.

Indien - Affen in OrchaIn dem Palasthotel bewohnte ich ein Apartment mit eigener Terrasse und einzigartiger Aussicht. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin. Meine Terrassenmitbewohner waren Affen.

Ein ganz besonderes Zusammentreffen mit Affen hatte ich während meines Mittagessens in einem Dachterrassen-Restaurant. Ein Affenpaar kam einfach auf meinen Tisch, klaute mein Essen vom Teller und war dann schnell wieder weg.

Tags drauf fuhr ich mit einem gemieteten Wagen und Fahrer nach Khajuraho weiter. Der Fahrer kaute den roten Kautabak und spukte diesen während der Fahrt ständig aus – igitt. Diesen ausgespuckten pan, ein Kautabak mit wachmachenden Substanzen, sieht man häufig und ist für unsere europäischen Augen sehr gewöhnungsbedürftig.

Ankunft ist der späte Abend. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt die Hotels per App einen Tag im voraus zu buchen.

Indien - Heilige KuhÜberraschende Tiervielfalt
Übrigens habe ich in Indien, ohne auf Fotosafari gewesen zu sein, über 90 verschiedene Tierarten gezählt, die mir während der Reise über den Weg gelaufen sind: Ob Pfauen in den Bäumen, Affen auf den Dächern, indische Bisons, Hirsche, Antilopen, Elefanten, Kamele, Kühe, Schweine sowie viele Vogelarten, z. B. Adler, Papageien, Falken, Eulen usw. – einfach atemberaubend und beeindruckend.

Nordindien - WasserbüffelWasserbüffel am Ganges
Tipp: Packt eure Teleobjektive ein!
Nicht das erste Mal bedaure ich, mit der kleinen Kompaktkamera ohne Tele- bzw. Makroobjektiv in Indien zu reisen. Gerade die Tieraufnahmen rufen nach einem Teleobjektiv.

Andererseits ist es auch nicht schlecht bei einer Rundreise kleines und nicht zu auffälliges Gepäck zu haben. Ich reise normalerweise mit kleinem Koffer (Kabinengröße) und einem normalen kleinen Rucksack, für die Tagesausflüge.

Indien - Tempel KhajurahoKhajuraho: Tempel, Kamasutra und Markt
Für die Weiterreise von Orchha nach Khajuraho steige ich zunächst in einen Bus und miete mir später ein Auto mit Fahrer. Khajuraho ist wegen seiner mit erotischer Steinmetzarbeit ausgestatteten Tempelanlagen – also Darstellungen des Kamasutra – sehr bekannt. Gerade als Bildhauerin, in meiner Freizeit bearbeite ich Steine, habe ich mich auf Khajuraho sehr gefreut.

Mit seinen 85 Tempeln zählt es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Über 2.000 Skulpturen an den Außenwänden der Tempel zeigen Götter, Himmelstänzerinnen, Engel, Fabeltiere und mehr. Nicht umsonst zählen diese Tempel zum Weltkulturerbe.

Während ich in Khajuaro weile findet dort ein Tanzfestival, eine Marktwoche und vieles mehr statt. Die Stadt quillt nahezu über und es herrscht überall buntes Treiben.

Indien - Besuch Schulklasse in KhajurahoIn Khajuraho besuche ich auch einen Schule und bin über die nicht vorhandene Ausstattung erstaunt. Vor dem Besuch kaufte ich 50 Kugelschreiber und Papier und verteile dies an Lehrer sowie Schüler. Normalerweise wird in den Staub des Bodens geschrieben – und manchmal, wenn Kreide vorhanden ist, nutzen die Lehrer die Schiefertafel.

Ich fahre mit einem Motorrad zu dem benachbarten Panna-Nationalpark, der landschaftlich sehr schön ist. Viele Tiere, normalerweise kann man in diesem Park Krokodile beobachten, sehe ich dort leider nicht, denn es ist Mittagszeit und zu warm. Aber die Landschaft ist traumhaft.

Weiter geht’s nach Varanasi mit dem Zug. Drei Tage habe ich auf ein Ticket mit Schlafabteil warten müssen.

Nordindien - BarbierbesuchVaranasi – keine Stadt für zarte Nerven
In Varanasi zu sterben und nach der Verbrennung die Asche in den heiligen Ganges zu streuen, erlöst, nach dem Glauben der Hindus die Menschen von den ewigen Wiedergeburten. Ihren Namen leitet die Stadt von den zwei Flüssen Varuna und Assi ab, die hier in den Ganges münden. Die Hindus kennen diese Stadt meist unter dem Namen Kashi, Stadt des spirituellen Lichts.

Nach hinduistischer Vorstellung gilt es als besonders verdienstvoll, wenigstens einmal im Leben die heilige Stadt Varanasi am Ganges zu besuchen. Varanasi gehört zu den sieben heiligsten Städten Indiens und der Ganges gilt als heiligster Fluss des Landes. Ein Bad im heiligen Fluss soll von Sünden reinwaschen, was in meinen Augen zwischen Kühen, Überresten von verbrannten Leichen und Abwässern der Stadt eher zweifelhaft erscheint.

Nordindien - Varanasi AbendstimmungIn Varanasi werden Menschenleichen öffentlich verbrannt und in den heiligen Fluss Ganges geworfen. Abends werden am Ufer Rituale abgehalten, schwimmende Kerzen und Girlanden der Göttin Ganga geopfert. Das ist besonders während einer Bootsfahrt hautnah erlebbar. Ansonsten sind sehr viele Heilige Männer mit besonderen Bemalungen oder Haarpracht zu sehen.

Ich mag den Geruch der verbrennenden Leichen nicht – das Feuer brennt Tag und Nacht. Frauen dürfen nicht zu nahe an das Feuer herantreten, da sie sich früher häufig hineinstürzten.

Es gibt ausschließlich zwei Verbrennungsstätten in der Stadt. Die kleinere, das Harishchandra Ghat sowie die deutlich größere und bedeutendere, das Manikarnika Ghat.

Indien - Varanasi - Ganga AartiAllabendlich findet am Dasaswamedh Ghat am Ganges die Zeremonie Ganga Aarti statt, bei der Weihrauch und offenes Feuer zum Klang der Glocken und Sitars durch die Luft jongliert wird. Es werden Lieder gesungen, Lampen und Fackeln entzündet und kleine mit Blumen gefüllte Schalen ins Wasser gesetzt. Lasst die mystische und magische Atmosphäre auf euch wirken.

Im Zug Indien hautnah erleben
Die Reise von Varanasi nach Neu Delhi dauert über 12 Stunden im Zug. Immerhin müssen 950 Kilometer zurückgelegt werden. In weiser Voraussicht hatte ich mir bereits in Khajuraho einen Sleeperplatz reserviert. Die Stockbetten waren in drei Etagen aufgebaut und ich versuchte die oberste Etage zu erklimmen. Leider blieben die Betten auch während der Fahrt ausgeklappt. So war es kaum möglich zu sitzen oder aus dem Fenster zu schauen.

Bei Zugtickets ist zu beachten, dass die Buchung etwas kompliziert ist und nicht immer möglich. Oft sind die Plätze ausgebucht und man sollte rechtzeitig – also einige Tage im voraus – seine Zugfahrt buchen.

Zugfahren in Indien bedeutet, eine geschäftige Seite Indiens kennenlernen. Am Bahnsteig herrscht buntes Treiben, vom Fenster aus kann man den Alltag entlang der Gleise beobachten, und wenn das Zugpersonal durch das Abteil läuft und „Chai“ ruft, weiß man, dass es Tee gibt. Es lohnt sich Schaftsack und Pullover mitzunehmen, den die AC-Züge sind oft „über“klimatisiert.

Delhi – nun zur Kultur
Zurück in Delhi besuche ich nochmals einige Sehenswürdigkeiten wie das moslemische Qutb Minar, den Lotustempel sowie die Freitagsmoschee Jama Masjid. Ein letztes schönes Essen und dann geht es auch schon zum ultramodernen Flughafen.

In Doha habe ich ca. 12 Stunden Zwischenaufenthalt, den ich mit einem Besuch in der Altstadt verbringe. Ich sage nur: pure Sauberkeit im Vergleich zu Indien. Mit einem Straßenfest zeigt sich die Stadt von ihrer besten Seite.

Wer noch mal nachlesen möchte: Hier findet ihr den ersten Teil meiner Reise.

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Anja Beckmann

Reiseblogger bei Travel on Toast
Erst war ich ein Jahr auf Weltreise, heute bin ich hauptberufliche Reisebloggerin. Am liebsten reise ich mit Freund Carsten und Hund Buddy, mit denen ich im Rheinland lebe. Ob nah oder fern, Städte, Strände, Roadtrips oder vegetarisches Essen - ich bringe euch im Blog zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps. Über Instagram Stories nehme ich euch live mit.

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8 Kommentare

  • Antworten
    Pia
    11. August 2014 um 17:08

    Hallo Desiree, ja – ich habe immer versucht mich mit Fahrern, Hotelbesitzer, Lehrern usw. über beispielsweise das Bildungssystem, die Armut, das Kranken- und Rentensystem, Gleichberichtigung von „Frauen“ usw. zu unterhalten und mehr zu erfahren. In dieser Hinsicht ist auch die Unterscheidung zwischen der Landbevölkerung und den Stadtbewohnern sehr groß.
    LG Pia

  • Antworten
    Desiree
    11. August 2014 um 15:20

    Ein Freund von mir war letzten geschäftlich in Indien. Er war auch fasziniert von dem Land, es war für ihn aber auch ein echter Kulturschock. Vor allem mit der gnadenlosen Trennung von Armen und Reichen und dem Kastensystem.

  • Antworten
    Pia
    22. Juli 2014 um 16:51

    Hallo Ulrike, merci für den Tippfehler-Hinweis. Tja, ich hatte aber auch im Alter von „zarten“ 20 oder 30 Jahren kaum Schwierigkeiten mit Belästigungen, obwohl ich durch Europa trampte oder durch Sri Lanka reiste. Ein wenig ist es wohl die Ausstrahlung und meine Erfahrungen aus der Studienzeit in Italien;-) Liebe Grüße
    Pia

  • Antworten
    Pia
    22. Juli 2014 um 16:47

    Hallo Gitte,
    ja, wenn Du in Asien bist, solltest Du Indien nicht umgehen. Ein „Erholungsland“ war Indien für mich nicht, aber ein Land mit sehr intensiven und nachhaltigen Eindrücken.
    Gruß Pia

  • Antworten
    Gitte Feingeist
    22. Juli 2014 um 16:32

    was für ein unglaublich gutes Timing für den Bericht. vielen vielen Dank. nächste Woche gehts bis Jahresende nach Thailand , Loas und Co… jetzt häng ich glaub ich einfach noch ein paar Wochen Indien an. Das klingt einfach zu schön um es zu verpassen :) übrigens auch schön geschrieben <3

  • Antworten
    Ulrike
    22. Juli 2014 um 15:37

    Interessanter Bericht! Ähnliche Erfahrungen habe ich auch in genau den gleichen Städten gemacht. Allerdings war ich jünger damals, Mitte Dreissig. Da sind mir die sexuelle Anmache der Männer und auch die Armut sehr auf die Nerven gegangen. Ja, es ist erstaunlich, wie viele Tiere man überall in Indien sieht, vor alllem, wenn man die schlimme Umweltverschmutzung bedenkt. Ich war auch im Panna-Nationalpark und habe auch nur wenig Tiere dort gesehen. In ungefähr einem Jahr (Ich gehe zur chronologisch vor) werde ich im Rahmen meines Reiseberichts „Große Asienreise 1991/92“ auch von Indien berichten. Vielleicht hast Du ja Lust, mal zu schauen, wie es vor mehr als 20 Jahren war, in Indien allein als Frau zu reisen.
    Weiterhin gute Reise!
    LG
    Ulrike
    p.s.: Bei Gwalior – 4. Absatz gibt es einen netten Tippfehler: „Handgebäck“ ;)

  • Antworten
    Pia
    22. Juli 2014 um 10:04

    Hallo Dani, ja – das Teleobjektiv wäre alleine für die Tieraufnahmen toll gewesen – aber auch für Menschenporträts. Ein Minuspunkt ist, dass eine Fotoausrüstung natürlich auch mehr Gepäck bedeutet. Normalerweise reise ich nur mit Handgepäck – also maximal 8-10 Kilo.
    Gruß Pia

  • Antworten
    Dani
    22. Juli 2014 um 09:21

    Toller Beitrag und hi hi „Packt eure Teleobjektive ein!“. In Indien mit Zug unterwegs zu sein ist bestimmt ein Abenteuer wie in Afrika. Dabei stelle ich aber immer wieder fest, das dies wunderbare Kontaktmöglichkeiten sind um so die Menschen und das Land besser kennen zu lernen.
    Grüsse sendet Dani

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