Naheregion in Rheinland-Pfalz: Genusswochenende mit Wein

Naheregion in Rheinland-Pfalz Genusswochenende mit Wein

(Werbung) Was ich mir wünsche, wenn wir für ein Wochenende unterwegs sind? Das Ziel sollte nahe liegen, es sollte Abwechslung zu unserem Zuhause, leckeres Essen und gerne auch Wein bieten. Mit Carsten besuchte ich im Juni die Naheweinregion, die z. B. Bad Kreuznach und Bingen umfasst. Dort erwarteten uns ein Hotel in den Weinbergen, Weinschlafwagen, Weinprobe und -feste, ein Picknick mit Ausblick, verwunschene Ruinen sowie ein Blumenmeer. Ich erzähle euch davon…

Naheregion in Rheinland-PfalzEntspanntes Wochenende in der Naheregion

Ihr habt Lust auf eine Auszeit am Wochenende? Ein Besuch der Nahe Urlaubsregion im Südwesten Deutschlands lohnt sich!

Naheregion
NaheregionIhr könnt hier wandern, radfahren oder Wellness erleben. Unser Wochenende stand ganz im Zeichen von Wein und Genuss.

Roadtrip nach Rheinland-PfalzVon Mönchengladbach aus waren wir mit dem Auto in rund zwei Stunden dort. Je näher wir der Naheregion um den Fluss Nahe kamen, umso hügeliger und grüner wurde es.

Schließlich sahen wir immer mehr Weinberge. Klar, es ist eine Weinbauregion!

Gut Hermannsberg Historisches Hotel mit Ausblick

Wir übernachteten im Gut Hermannsberg in Niederhausen. Dorthin fuhren wir über einen langen Zufahrtsweg, immer vorbei an Weinreben.

Es ist ein Weingut mit 30 Hektar Rebfläche, das 2010 gegründet wurde. Alle Weinbergslagen sind vom „Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V.“ als “VDP.Große Lage“ eingestuft worden. Damit zählen sie zu den besten Lagen Deutschlands.

Von 1901 bis 1998 war es eine staatliche Weinbaudomäne, ein im Eigentum des Staates stehendes größeres Weingut. Unter dem imposanten Namen „Königlich-Preußische Weinbaudomäne Niederhausen-Schloßböckelheim“.

Gut Hermannsberg
Gut Hermannsberg Unser Doppelzimmer „Tonschiefer“ gefiel uns sehr: groß, hell und mit schönem Blick ins Nahetal. Ein Minikuchen stand bereit und im Flur gab es einen Schrank mit Wein, aus dem sich die Gäste gegen Entgelt bedienen konnten.

Perfekt, um es sich abends mit einem Buch und einem Glas Wein auf der Sitzbank bequem zu machen.

Morgens wurde das Frühstücksbuffet übrigens auf Weinfässern serviert. Wir blickten aus den Fenstern auf Weinberge, während wir unser Müsli aßen.

Naheregion in Rheinland-PfalzDas Gutsgebäude – 1910 im Jugendstil erbaut und sehr hübsch mit seinem geschwungenen Dach und den roten Elementen – bietet einen sensationell schönen Ausblick auf die Weinberge ringsherum.

Ausblick auf die WeinbergeEs gibt eine Terrasse, auf der ihr etwas essen könnt. Oder habt ihr mehr Lust, euch auf der Sonnenterrasse in einen der Liegestühle zu setzen? Auch hier hatten wir einen herrlichen Ausblick.

Picknick in den WeinbergenIdyllisches Picknick in den Weinbergen

Wir hatten einen der Picknickkörbe mitgenommen, die ich so liebe. Diesen füllten wir mit Produkten der Regionalmarke SooNahe: etwa Aufstrich, Fruchtsaft und Wein.

Dann setzen uns bei den Weinbergen auf ein Rasenstück. Dort aßen und tranken wir etwas, während wir die Umgebung auf uns wirken ließen.

An diesem Wochenende hatten wir Glück: Zwar waren ein paar Wolken am Horizont, aber zwischendurch strahlte die Sonne. Und sie fiel auf die sehr grüne Umgebung.

Weinprobe im Hotel

Am späten Nachmittag nahmen wir im Hotel an einer Weinprobe teil. Zusammen mit einem weiteren Paar probierten wir unterschiedliche Rieslingsorten aus.

Das hieß: Wir bekamen eine Liste der Weine mit Preisen, so dass wir sie direkt ankreuzen konnten, wenn sie uns gefielen. Wir schauten uns die Farbe an, rochen am Wein und probierten ihn dann.

Ich fand es sehr interessant, wie stark sich die verschiedenen Weine unterschieden.

Weinfest in der NaheregionWeinfest in der Naheregion

Was ich vorher noch nicht kannte, aber was mich gleich begeisterte: Weinfeste. Wir besuchten am Abend zwei verschiedene in der Region.

Mit dem Auto fuhren wir zu dem jeweiligen Weingut. Carsten war der Fahrer und durfte leider nichts trinken. Aber zumindest für das Foto mit mir anstoßen…

KäseplatteDas Demeter Weingut im Zwölberich in Langenlonsheim erreichten wir von unserem Hotel aus in rund einer halben Stunde.

Im Hof waren mehrere Stände aufgebaut. Hier konnte ich Wein oder Weincocktails probieren. Auch bestellten wir etwas zu Essen, z. B. diese wirklich leckere Käseplatte.

Ich mochte die Atmosphäre sehr: An den Tischen und in den Liegestühlen saßen in der Abendsonne viele Besucher und unterhielten sich gemütlich bei einem Glas Wein.

WeinschlafwagenIm Weinschlafwagen übernachten

Völlig hin und weg war ich von den Weinschlafwagen des Weinguts (ab 99 Euro pro Nacht). Ihr könnt die klassischen Schäferwagen mieten, bei einem warfen wir auch einen Blick ins Innere.

Sehr schön eingerichtet und mit mehr als genug Platz für Carsten, mich und Hund Buddy – Hunde sind hier erlaubt. Darin gibt es sogar einen Kaminofen und ein Weinregal.

Dort schlafen, tagsüber Ausflüge unternehmen und abends auf der Terrasse einen Wein trinken – stelle ich mir toll vor! Ihr könnt hier auch eine Weinprobe machen oder grillen.

Sonnenblumenfeld in der NaheregionBesuch beim Sonnenblumenfeld

Ich liebe Sonnenblumen, sie stehen für mich für den Sommer. Wir besuchten ein Feld, wo ihr Blumen zum Selberpflücken findet. Die Sonnenblumen gab es in verschiedenen Stadien – von noch nicht erblüht bis hin zu voller Blüte.

Wir machten dort Fotos, während mich Schmetterlinge und Bienen umschwirrten.

Klosterruine DisibodenbergKlosterruine Disibodenberg mitten im Wald

Wir machten einen kleinen Ausflug, es ging in den Wald. Vom Parkplatz aus mussten wir rund 20 Minuten leicht bergauf laufen, um zur Klosterruine Disibodenberg zu gelangen.

Klosterruine DisibodenbergDort angekommen waren wir überrascht, wie groß das Gebiet ist. Und es waren nur wenige andere Besucher unter den schattigen Bäumen zu sehen. Wie der Vater, der seinem Sohn die Ruinen zeigte.

Wenn ihr Lust auf einen entspannten Spaziergang habt, euch die Überreste der alten Bauwerke (wirklich beeindruckend!) anschauen und danach den Ausblick genießen wollt, dann lohnt sich der Ausflug.

Bad KreuznachBad Kreuznach erleben

Nach den vielen grünen Landschaften fuhren wir in die Kurstadt Bad Kreuznach mit ihren rund 50.000 Einwohnern. Wir ließen den Wagen im Parkhaus und bummelten zum Fluß.

Bad KreuznachDort findet ihr die berühmten Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke. Die Häuser wurden im 15. Jahrhundert erbaut.

Empfehlen kann ich euch direkt dabei das Wirtshaus Wolpertinger (Kornmarkt 1). Dort aßen wir etwas auf der Dachterrasse mit Blick auf die Brückenhäuser. Der perfekte Abschluss für unser Genusswochenende mit Wein!

NaheregionWart ihr schon mal in der Naheregion?

Vielen Dank an die Nahe Urlaubsregion für die Einladung! Auf der Website findet ihr viele weitere hilfreiche Informationen.

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Anja Beckmann

Reiseblogger bei Travel on Toast
Reisen ist meine große Leidenschaft, am liebsten bin ich mit meinem Freund Carsten und unserem Hund Buddy unterwegs. Ob nah oder fern, Städte, Strände, Roadtrips, Winterurlaub oder leckeres Essen - als hauptberufliche Reisebloggerin bringe ich euch hier im Blog zum Träumen, gebe praktische Hinweise und Geheimtipps. Über Instagram Stories nehme ich euch live mit.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Martina
    9. Juli 2018 um 19:07

    Ja, es ist schön bei uns <3
    Ich habe diesen Beitrag über Pinterest gefunden und gleich auf mein Naheboard eingeplant, kommt gerne mal wieder, es gibt noch so viel Schönes hier

    • Antworten
      Anja Beckmann
      12. Juli 2018 um 23:03

      Hallo Martina,

      ich komme bestimmt noch mal wieder, es hat mir super gefallen bei euch!

      Liebe Grüße
      Anja

  • Antworten
    Hubert
    5. Juli 2018 um 19:10

    Sieht toll aus da! Und Wein ist ja sowieso meins… Bin ja gespannt, ob es nächstes Jahr mal mit einem Besuch da klappt… *vorsichtigzuCarolinewink*

    Und noch eine Frage: Wollte Carsten fahren oder ist das ganze tatsächlich auch nicht mit dem ÖPNV machbar? Weisst Du das?

    • Antworten
      Anja Beckmann
      5. Juli 2018 um 19:17

      Hallo Hubert,

      wir hatten ja nur ein Wochenende Zeit, da würde ich immer mit dem Auto zu den verschiedenen Stationen fahren.

      Erstmal bin ich mir nicht sicher, ob zu jeder Station wirklich Bus und Bahn gehen. Oder wie häufig sie fahren. Da verschenkst du sicher viel Zeit und es ist einfach zu umständlich.

      Liebe Grüße
      Anja

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